Direkt zum Inhalt

Professionelle Kulturarbeit

25.05.2011

Wien. Der österreichische Sieger des EDEN Award 2011 - einem Preis der EU-Kommission für nachhaltige Tourismusdestinationen – wurde im Tourismusministerium in Wien ausgezeichnet. Aus dem im Rahmen des EU-Projekts "European Destinations of Excellence" ausgeschriebenen nationalen Wettbewerb ging Gmünd, die Künstlerstadt in Kärnten, als Gewinnerin hervor.

Preisübergabe im Tourismusministerium: (v. l. n. r.) Petra Stolba (Geschäftsführerin ÖW), Heidemarie Penker (Vizebürgermeisterin Gmünd), Josef Jury (Bürgermeister Gmünd), Erika Schuster (Leiterin Kulturinitiative Gmünd), Elisabeth Udolf-Strobl (Leiterin Sektion Tourismus und Historische Objekte im BMWFJ) und Lilli Hollein (Juryvorsitzende)

Thema des heurigen EDEN-Awards war die touristische Neuinszenierung historischer Strukturen. Innovativ und zeitgemäß umgesetzt, sind touristische Projekte in historischen Strukturen ein besonderer Anziehungspunkt, unterstreicht Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung: "Wir wissen, dass unsere Gäste neben dem Naturerlebnis in Österreich gerade auch die geschichtsträchtigen Bauten und das damit in Verbindung stehende kulturelle Erbe schätzen. Alle Finalisten des EDEN-Wettbewerbs, allen voran natürlich die Künstlerstadt Gmünd, sind tolle Beispiele, wie man Kultur und Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar und begreifbar macht. Mit solchen Angeboten können wir uns auch im internationalen Wettbewerb überzeugend positionieren und punkten.“

Innovative Revitalisierung
Zahlreiche Destinationen haben sich für den EDEN-Award 2011 beworben, eine Expertengruppe hat aus diesen die drei Finalisten die Künstlerstadt Gmünd sowie die Projekte „Landlust – Urlaub für die Sinne“ der Destinationen Steirisches Themenland und Oststeiermark sowie „Carnuntum – Wiedergeborene Stadt der Kaiser“ der Destination Donau Niederösterreich ermittelt. Nach der Präsentation aller Finalisten vor einer Fachjury hat diese nach eingehender Beratung die Künstlerstadt Gmünd zur Siegerin gekürt. Die kleine mittelalterliche Stadt in der Kärntner Ferienregion Lieser-Maltatal baut seit 1991 die Marke „Künstlerstadt“ auf und aus. Ihre historischen Strukturen werden dabei seit Jahren auf innovative Weise revitalisiert. In die größtenteils leerstehenden, mittelalterlichen Gebäude zogen und ziehen Künstler ein, wodurch viele innerhalb der Stadtmauern gelegenen Bauten einer neuen Nutzung zugeführt wurden und dadurch erhalten geblieben sind. Öffentliche Freiräume wurden gestaltet und werden ebenfalls verstärkt genutzt.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Die Jausenstation Stubinger ist in Kärnten jedem ein Begriff. Seit 1982 veranstaltet Familie Stubinger ihre „Dämmerschoppen“.
Gastronomie
11.09.2019

Eine Bühne in den Bergen: Seit 37 Jahren findet im kleinen Kärntner Bergdorf Buggl in Bach im Sommer der legendäre Dämmerschoppen statt. Die Jausenstation Stubinger ist eine feste Größe – und ...

Tourismus
04.09.2019

For Forest, das umstrittene Kunstprojekt im Klagenfurter Fußballstadion, ist eröffnet. Im Vorfeld gab es viel Streit. Zuletzt sprang auch noch der Caterer ab.

Die Herren vom Vorstand Airport Klagenfurt und des Mehrheitseigentümers Lilihill.
Tourismus
22.08.2019

Aviation City Klagenfurt: Bis 2024 soll der gesamte Klagenfurter Flughafen komplett neu errichtet werden - inklusive Buchungsportal.

Hotellerie
18.07.2019

Am 14. September soll die zweite Zahlungsdiensterichtlinie in Kraft treten. Sind Karteninhaber und Unternehmen darauf ausreichend vorbereitet?

20 Jahre Tourismuschefin am Millstätter See: Maria Theresia Wilhelm
Tourismus
09.07.2019

Seit 20 Jahren führt Theresia Wilhelm die Geschicke der Millstätter See Tourismus GmbH.

Drei Fragen zu ihrem Schaffen

Werbung