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Spartenobmann Hans Schenner: "Die heute veröffentlichten Zahlen beweisen einmal mehr, dass die österreichische Tourismuswirtschaft mit ihrer Strategie auf dem richtigen Weg ist".

Profitieren von Standortpolitik

28.08.2013

Alpbach: Standortpolitik im Fokus der Tourismuswirtschaft. „Was ist wichtiger für Wirtschaftsstandort: Industrie oder Tourismus?“ - Arbeitskreis der WKÖ-Bundessparte Tourismus erörtert Maßnahmen für erfolgreiche Standortpolitik.

Angesichts der aktuellen, hitzigen Wahlkampfdebatte über den Zustand des Wirtschaftsstandortes Österreich diskutierten Experten mit mehr als 130 Teilnehmern über Zukunftspotenziale.

Im Rahmen einer hochkarätigen Expertengruppe unter der Leitung von WKÖ-Tourismusobmann Hans Schenner und IV-Tirol Präsident Reinhard Schretter diskutierten Andreas Braun (Wattens Regionalentwicklung), Birgit Pikkemaat (Institut für innovativen Tourismus), Monika Bachinger (Initiative Regionalmanagement Ingolstadt), Richard Piock (Durst AG), Petra Stolba (Österreich Werbung) und Harald Ultsch (Wirtschaftskammer Tirol). „Das Erholungs- und Tourismusland Österreich wird auch durch das Industrieland Österreich positiv  beeinflusst. Dies gilt es durch ein sinnvolles Miteinander von Tourismus und Industrie abzusichern und auszubauen. Die Veranstaltung ist unser konstruktiver Beitrag zur Diskussion für eine erfolgreiche Standortpolitik", erklärte IV-Tirol Präsident Schretter.

Steigerung der Wertschöpfung

Neben der Frage der Abgrenzung von Tourismus und Industrie als Standortfaktoren wurden besonders die Chancen und Grenzen von Kooperationen in das Zentrum der Diskussion gestellt. „Wesentlich bleibt, dass wir alle von guter und gleichberechtigter Standortpolitik profitieren. Das ist - bei allem Lobbying für die eigenen Mitgliederinteressen - ein gemeinsames Ziel", betonte WKÖ-Tourismusobmann Schenner. Wissenschaftlich begleitet wurde der Arbeitskreis durch eine  Pilotstudie des Instituts für innovativen Tourismus Innsbruck, um die Fragestellung des Arbeitskreises am regionalen Beispiel Tirol zu analysieren.

Studienautorin Birgit Pikkemaat stellte acht Maßnahmen für die Steigerung der Wertschöpfung am Tiroler Wirtschaftsstandort vor. Diese Vorschläge reichen von ganz konkreten Handlungsempfehlungen wie „Cross-Marketing“ - so könnte beispielsweise die Industrie auf ihren Verpackungen auch das Tourismusland Österreich bewerben - bis hin zu branchenübergreifendem Management, um Regionen bei diesem Prozess zu unterstützen. Neben der regionalen Betrachtung wurden die Ansätze in einem nationalen und überregional-europäischen Kontext diskutiert.

„Die Diskussion im Arbeitskreis hat gezeigt, dass wir hier die richtige Initiative gesetzt haben, um Produktion und Dienstleistung zu vernetzen. Wir werden den 'Standortdialog Industrie-Tourismus', den wir heute vertiefen konnten, sicherlich weiterführen“, so Schretter und Schenner abschließend.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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