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Prost zum Tag des Bieres. 206 Krügerl konsumieren die Österreicher im Schnitt pro Jahr.

Prost! Auf den Tag des Bieres

03.08.2017

Am 4. August ist internationaler Tag des Bieres. In Österreich darf ganz besonders gefeiert werden. Denn ich Sachen Bier ist das Land vielfach Weltspitze. Eine Beweisfindung.

Dass der helle, gemischte wie dunkle Gerstensaft in der Alpenrepublik Österreich eine besondere Bedeutung erfährt, zeigt sich nicht bloß an einigen statistischen Parametern. Sondern auch an der Tatsache, dass hierzulande mit dem 30. September auch ein nationaler Tag des Bieres gefeiert wird (klar, die ÖGZ wird auch diesen Tag begehen).

Aber mal der Reihe nach: was macht Österreich eigentlich zur Bierhochburg und welche Leistungen bringen die hiesigen Bierbrauer und Brauerinnen?

Große Dichte, großer Durst

Mit mehr als 1000 unterschiedlichen Bieren bieten die 238 heimischen Brauereien für so gut wie jede durstige und bierlaunige Kehle ein Angebot. Sensationell: Auf 37.000 Einwohner kommt eine Brauerei. Beliebteste Sorte ist nach wie vor das traditionelle österreichische Märzenbier. Aber auch hinsichtlich von Geschmacks- und Sortenvielfalt nehmen wir eine internationale Vorreiterrolle ein.  

Was offensichtlich auch gut ankommt. Mit rund 103 Litern (also 206 Krügerl) sind wir im Pro-Kopf-Verbrauch Vize-Weltmeister. Geschlagen werden wir übrigens nur von den Tschechen.

Weltweit absolut an der Spitze liegt Österreich bei der Dichte an Biersommeliers. Mit 320 von weltweit rund 3.000 Diplom-Biersommeliers und über 1.000 Biersommeliers hängt Österreich alle anderen Länder ab.

Wirtschaftsfaktor

2016 wurden rund 180.000 Tonnen Braugerste sowie rund 480 Tonnen Hopfen aus der österreichischen Landwirtschaft verarbeitet. Rund 700 Millionen Euro Steuern spült Bier in die heimische Staatskasse und allein in den österreichischen Brauereien sind fast 4.000 Menschen beschäftigt. Dazu kommt, dass jeder Job in einer Brauerei im Schnitt 17 weitere Arbeitsplätze generiert – zwei in der Landwirtschaft, zwei im Handel und 13 in der Gastronomie.

Autor/in:
Daniel Nutz
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