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Prüfung à la carte

13.03.2006

Fachinspektorin Mag. Irmgard Dachtler-Freiler stellte mit der Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser den à la carte-Service für Prüfungsessen vor.

Im Rahmen eines Treffens von Schule und Wirtschaft in Kooperation mit der Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser, den Höheren Lehranstalten für Tourismus und den Fachschulen für wirtschaftliche Berufe in Wien-Michelbeuern, stellte Fachinspektorin Mag. Irmgard Dachtler-Freiler den à la carte-Service für Prüfungsessen vor.
In Zukunft sollen die Schüler nicht mehr nur ein drei- oder viergängiges Menü kochen, sondern der Gast bzw. Prüfer soll seine Speisenfolge selbst wählen dürfen. Jeweils vier oder drei verschiedene Suppen und Vor-, Haupt- und Nachspeisen stehen auf der Speisekarte. Das Modell erfordert Einigkeit unter den Gästen am Tisch, denn sie müssen sich darauf einigen, wer welche Speise ordert. Weiters erfordert dieses System eine neue Sitzordnung mit nur drei oder vier Personen an einem Tisch. Viel Anklang fand das kommunikative Experiment beim anwesenden Fachschulinspektor Mag. Richard Rösener und seinen Direktoren sowie den Vertretern der Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser Attila Kamarad und Maximilian Platzer. Das Wiener Kaffeehaus als Institution wird von vielen in- und ausländischen Gästen wegen seiner besonderen Atmosphäre, wegen der Qualität der gebotenen Getränke und Speisen und der sprichwörtlichen Freundlichkeit des Servicepersonals geschätzt und besucht. In den Schulen mit typenbildenden touristischen Gegenständen werden von den Schülern jene Kompetenzen erworben, die für die berufliche Zukunft von Relevanz sind. Um dies auch sicher zu stellen, bedarf es der Kommunikation zwischen Schule und Wirtschaft. Die Fachgruppe Wiener Kaffeehäuser stellt sich der Herausforderung und bietet 300 Schülern der Höheren Lehranstalten für Tourismus und der Fachschulen für wirtschaftliche Berufe in Wien die Möglichkeit, im Kaffee-Erlebnismuseum an einem Kaffeeseminar teilzunehmen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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