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Dietmar Keuschnigg (l.) und Dieter Puganigg sind stolz auf ihr jüngstes „Baby“, die Kaffeemaschine „Aguila“

Qualität, Innovation und Service

02.04.2012

Nespresso-Geschäftsführer Dietmar Keuschnigg und B2B-Verkaufsdirektor Dieter Puganigg im Gespräch über die Nespresso Gourmet Weeks, die Coffee Sommelier-Ausbildung und die neue High-End-Kaffeemaschine „Aguila“

ÖGZ: Vor Kurzem sind in Öster­reich die vierten Nespresso Gourmet Weeks zu Ende gegangen. Wie zufrieden sind Sie mit dem Konzept, das ja den DiningCity-Restaurantwochen recht ähnlich ist?
Dietmar Keuschnigg:
Wir sind mit dem Erfolg sehr zufrieden. Während der Gourmet Weeks lädt Nespresso gemeinsam mit Gault Millau ein, in den Partner-Restaurants der 1- bis 4-Hauben-Kategorie, Mittags- und Abendmenüs zu äußerst attraktiven Preisen zu genießen. Die Preise richten sich nach der Anzahl der Hauben: So kostet etwa ein zweigängiges Mittagsmenü in allen teilnehmenden Betrieben zwischen 14 und 29 Euro, ein fixes dreigängiges Abendmenü zwischen 24 und 54 Euro. Den Abschluss jedes Menüs bildet ein Nespresso-Kaffee nach Wahl. Wir wollen damit den Leuten die Scheu nehmen, auch mal in ein gehobenes Restaurant zu gehen, und gleichzeitig soll der Konsument vorab kalkulieren können, wie viel das Ganze kostet. Und die Restaurants haben damit die Möglichkeit, ihr Lokal neuen Kunden vorzustellen.

Die Reservierung erfolgt dabei telefonisch oder per Mail unter dem Kennwort „Nespresso Gourmet Weeks“. Über die Bühne gehen die Gourmet Weeks einmal im Jahr für jeweils drei Wochen, und das soll sich auch nicht ändern.

Dieter Puganigg: Wir wollen mit dieser Aktion die Werte transportieren, für die sowohl Nespresso als auch die Top-Gastronomie steht: Qualität, Innovation und Service. Und wir wollen damit auch ganz klar zeigen, dass es in Österreich eine Gastronomieelite gibt, die sich vornimmt, ständig besser zu werden. Und einmal im Jahr wollen wir diese Betriebe zwischen Neusiedler- und Bodensee auch einem breiteren Publikum zugänglich machen. Speziell auch einem jüngeren Publikum.


ÖGZ: Wie viele Partnerlokale haben Sie derzeit?
Puganigg:
Es sind im Moment 54 Restaurants, darunter mit Obauer, Maier und Eselböck auch drei der vier 4-Hauben-Lokale in Österreich. Neue Partnerbetriebe werden zwar aufgenommen, aber wir haben das Glück, uns die selber aussuchen zu können. Also wir haben mehr Angebote von Partnerbetrieben als wir aufnehmen können. Und die meis­ten sind auch mehrmals dabei.

ÖGZ: Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in Ihrer Zusammenarbeit mit der Gastronomie ist die Ausbildung zum Coffee Sommelier. Worum geht es bei diesem Kurs?
Puganigg:
Wir vergleichen uns als Kaffeespezialisten ja gerne mit den Weinsommeliers und wir arbeiten ja auch sehr intensiv mit dem Sommelierverband zusammen. Die Teilnehmerzahl ist auf eine kleine einstellige Zahl pro Jahr und Land beschränkt. Teilgenommen haben daran u. a. schon der Sommelier vom Restaurant Obauer und heuer im Herbst wird die Sommelière des Jahres 2011, Ingrid Bachler, auch teilnehmen. Potenzielle Teilnehmer werden von uns aus unseren Partnerlokalen angesprochen.

Keuschnigg: Uns geht es darum, die Kaffee-Expertise von Nespresso in der Spitzengastronomie zu verankern. In diesem mehrtägigen Kurs, bei dem die Kosten von uns selbst getragen werden, geht es um die Philosophie von Nespresso vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Präsentation beim Kunden. Was zeichnet Nespresso aus, wie sieht das Nachhaltigkeitskonzept aus? Wir arbeiten in den Anbauregionen etwa mit der Rainforrest Alliance zusammen, die vor Ort sicherstellt, dass unsere Vorgaben bei der Produk­tion eingehalten werden. Nur zehn Prozent des weltweiten Kaffees ist „Green Coffee“ und von dieser geringen Menge gehen wiederum nur die besten zehn Prozent an Nespresso. Wir verwenden also nur die absolut besten Qualitäten. Das wollen wir in den Kursen vermitteln. Und natürlich beinhaltet der Kurs auch eine sensorische Schulung.

Puganigg: Wichtig für unser Haus sind auch die ständigen Innovationen. Dieser Tage führen wir etwa im B2C-Bereich die erste Kaffee-Spätlese ein.

ÖGZ: Apropos Innovationen: Auf der letzten Salzburger Herbstmesse haben Sie ja mit dem Modell „Aguila“ eine völlig neue Profi-Espressomaschine vorgestellt. Was ist das Besondere an der „Aguila“?
Keuschnigg:
Die „Aguila“ ist ein Alleskönner für höchste Profi-Ansprüche: Vier gleichzeitig arbeitende Brüheinheiten ermöglichen dem Personal, die Kaffeezubereitung an die Nachfrage der Kunden anzupassen, egal wie viel Betrieb ist. Sie hat eine Kapazität von 300 Kapseln pro Stunde. Und sie schafft mit nur einem Knopfdruck alle möglichen heißen und kalten Kaffeegetränke, mit und ohne Milch. Das reicht vom einfachen Espresso bis zum geeisten Milchkaffee. Die Aguila rundet unser Maschinenangebot nach oben ab und bietet den Lokalen erstmals die Möglichkeit, Nespresso dort einzusetzen, wo es um wirklich hohe Kundenfrequenz geht. Außerdem ist sie für die Top-Gastronomie gedacht.

Zusätzlich erlaubt eine Internet-Verbindung die Online-Verfolgung des Maschinenwartungsstatus. Wenn es also zu einem Problem kommt oder eines absehbar ist, ist 24 Stunden, 7 Tage die Woche ein Techniker verfügbar, der das Problem vor Ort behebt oder eine Ersatzmaschine bereitstellt. Einen Geräteausfall gibt es mit der „Aguila“ also nicht.

Zum Bedienkomfort trägt auch das halbautomatische Reinigungs- und Spülsystem bei, das einfach per Knopfdruck funktioniert. Die Maschine reinigt sich so einmal pro Tag nach Geschäftsschluss und schaltet sich danach von selbst ab. Darüber hinaus unterziehen sich die einzelnen Einheiten auch untertags, wenn sie nicht gebraucht werden, einem Kurzreinigungsprogramm und sind so immer einsatzbereit.

Puganigg: Diese Maschine garantiert dem Gastronomen, unabhängig vom eingesetzten Personal und vom Kundenandrang, immer perfekte Qualität zu liefern. Damit amortisieren sich dann auch die vielleicht etwas höheren Grundkosten pro Kaffee gegenüber einer herkömmlichen Siebträgermaschine wieder.
www.nespresso.com/pro

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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