Direkt zum Inhalt

Qualität und Regionalität im Vormarsch

14.06.2012

Die ÖGZ hat den wichtigsten C+C-Anbietern in Österreich (AGM, Eurogast, Kröswang, Metro, Pfeiffer und Wedl)  sechs Fragen zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und aktuellen Trends im Sortiment gestellt

Metro ist Österreichs größter Frischfischanbieter

ÖGZ: Wie hat sich der Umsatz von 2011 gegenüber 2010 entwickelt, und wie entwickelt sich das Jahr 2012 in der derzeit wirtschaftlich angespannten Phase?

Eurogast: Wir haben über die Jahre starke Kundenbindungen mit großer gegenseitiger Wertschätzung aufgebaut und konnten deshalb sowohl 2010 – aufgrund der Wirtschaftskrise ein sehr schweres Jahr für unsere Kunden – als auch 2011 ein Umsatzplus verzeichnen. Zuwächse wurden auf der einen Seite vor allem im Bereich der Frische beobachtet. Bei Obst und Gemüse, bei Fisch und Fleisch sowie bei Molkereiprodukten konnten die zehn regional geführten EurogastBetriebe ein gewaltiges Interesse an hochwertigen österreichischen Produkten beobachten. Auf der anderen Seite wächst der Tiefkühlbereich stetig weiter. Wir sind nun optimistisch ins Jahr 2012 gestartet und blicken – da wir auch heuer kontinuierliche Umsatzsteigerungen erwarten – sehr zuversichtlich in die Zukunft.

Kröswang: Wir haben 2011 einen Umsatz von 124 Mio. Euro erreicht und damit im Vergleich zum Jahr davor um 15,6 % gesteigert. Auch in diesem Jahr gehen wir von einer ähnlichen Steigerung aus, auch wenn man die wirtschaftliche Unsicherheit ein wenig spürt.

Metro: Das abgelaufene Geschäftsjahr war trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ein erfolgreiches. Wir wachsen auch 2012 weiterhin deutlich im Segment Hotellerie und Gastronomie.

Pfeiffer: Gegenüber 2010 hat das Jahr 2011 der Pfeiffer-Gruppe einen deutlichen Umsatzzuwachs in der Höhe von 7,5 % gebracht. C+C Pfeiffer war mit einem Plus von fast 16 % eindeutig der Wachstumstreiber. Auch für 2012 sehen die Entwicklungen sehr erfreulich aus.

Wedl: Der Winter 2012 ist für das Handelshaus Wedl sehr gut gelaufen – im Gastrobereich in den ersten Monaten konnten wir ein Umsatzplus von acht Prozent verzeichnen.

ÖGZ: Merken Sie Änderungen im Einkaufsverhalten von Gastronomen und Hoteliers?

Eurogast: Unsere Kunden bevorzugen vermehrt die Bestellung bei einem einzigen Gastrogroßhändler, der ein vielfältiges Sortiment anbietet, wie Eurogast. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein Ansprechpartner für alle Bestellungen, eine Sammelrechnung, eine Lieferung und dadurch wesentlich weniger Arbeits- und buchhalterischer Aufwand. Außerdem steht die Wertigkeit der Produkte zunehmend im Fokus. Mit dem steigenden Verantwortungsbewusstsein der Menschen in Bezug auf natürliche, biologische, nachhaltig und fair produzierte Lebensmittel mit authentischem Charakter steigt auch die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten.  Eine weitere Veränderung des Einkaufsverhaltens der Großverbraucher konnte in den letzten Jahren auch im Bereich der Produkte für Nahrungsmittelunverträglichkeit beobachtet werden. Angesichts der Tatsache, dass die Anzahl der Menschen mit einer Lebensmittelallergie und/oder -unverträglichkeit steigt, werden Allergiker zu einer immer bedeutsameren Zielgruppe und „anti-allergene“ Produkte stärker nachgefragt.

Kröswang: Wir bemerken, dass sich die Entwicklung der letzten Jahre weiter fortsetzt: Einerseits achten immer mehr Kunden verstärkt auf Frische und Qualität und fordern Produkte aus Österreich. Parallel dazu ist Convenience weiter auf dem Vormarsch, sowohl im Frische- als auch im TK-Segment.

Metro: Wir sehen 2012 keine gravierenden Änderungen im Einkaufsverhalten aufseiten der Gastronomen und Hoteliers. Auch lässt sich hierzu aufgrund der Verschiedenartigkeit der Kunden und deren unterschiedlicher Ansprüche keine Pauschalaussage treffen. Zumeist stehen entweder der Preis oder die Produktqualität etwas mehr im Vordergrund. In beiden Fällen kommen den Serviceleistungen des Lieferanten wie z. B. verlässlicher Lieferservice, Abrechnungsgenauigkeit, Kreditvereinbarungen, Sortimentsstabilität etc. immer größere Bedeutung zu. Der Einkauf muss im Wesentlichen „funktionieren“ und darf den Gastronomen keine unnötige Zeit kosten.

Pfeiffer: Ja, insofern, als Kunden wieder hochwertiger einkaufen. Qualität und Regionalität sowie Bioprodukte treten wieder verstärkt in ihren Fokus. Die Tendenz zu weniger Lieferanten und immer mehr Konzentration auf einen Hauptlieferanten nimmt permanent zu. Reine Zustellkunden entdecken dafür den Abholmarkt als Inspirationsquelle. Vor allem kleine „Events“ wie Cook’s Table, Spezialitäten- oder Neuproduktverkostungen werden von unseren Kunden intensiv wahrgenommen. Der Abholmarkt fungiert auch mehr und mehr als Networking-Plattform mit Kollegen und Fachspezialisten der Industrie – auch für Pfeiffer selbst.

Wedl: Wir registrieren vor allem überdurchschnittliche Zuwächse im Frischebereich.

ÖGZ: Welche Rolle spielt das Thema Regionalität beziehungsweise Bio-produkte?

AGM: Gastronomen und Hoteliers profitieren bei AGM tagtäglich vom breitesten, regionalen Sortiment der gesamten C+C-Branche. Ein Teil dieses umfangreichen Angebots stammt aus unserer Kooperation mit der Genuss Region Österreich: Insgesamt sind bei AGM über 160 Genuss-Region-Artikel verfügbar – pro Markt können die AGM-Kunden je nach Saison im Durchschnitt aus rund 70 dieser Artikel wählen. Aber nicht nur in den Regalen spielt Regionalität bei AGM eine wichtige Rolle. Mit 20 Standorten österreichweit sind wir als einziger C+C-Anbieter in jedem Bundesland vertreten und so immer in der Nähe der AGM-Kunden.

Eurogast: Die zunehmende Nachfrage nach regionalen Spezialitäten ist die logische Konsequenz des wachsenden Qualitätsbewusstseins. Die Nachvollziehbarkeit des Ursprungs der Produkte ist für den Endkunden nicht nur beim Einkauf der eigenen Lebensmittel wichtig. Auch der Gast im Restaurant will wissen, woher das Essen, das auf seinem Teller landet, kommt. Daher sind regionale Spezialitäten nun auch im Gastronomiebereich zunehmend im Vormarsch.

Jeder einzelne der zehn Eurogast- Betriebe ist mit seiner Region eng verbunden. Dadurch können wir unseren Kunden frische, heimische Produkte aus ihrer Umgebung anbieten und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der heimischen Wirtschaftskreisläufe leisten. Gentechnikfreie Naturprodukte wie etwa das IBO-Schwein mit seinem Credo „I bin aus Oberösterreich“ sowie das Tiroler Milchkalbl stehen für Genuss mit gutem Gewissen, ursprünglichem Fleischgeschmack und erstklassige Qualität aus Österreich.

Kröswang: Wir definieren Regionalität mit österreichischer Herkunft und dieses Österreich-Bewusstsein spielt bei vielen unserer Kunden eine große Rolle. Wir freuen uns über Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln, denn wir haben seit Jahren eine große Anzahl heimischer Produkte im Sortiment – von den tagesfrisch produzierten Artikeln kommen nahezu alle aus Österreich. Bio spielt in unserem Sortiment noch keine große Rolle.

Metro: Unserer Erfahrung nach ist das Thema Regionalität für unsere Gastronomiekunden wichtig, besonders bei Fleisch. Wir bieten deshalb zum Großteil österreichische oder EU-­­Ware an. In unseren Märkten findet der Kunde viele Produkte aus der jeweiligen unmittelbaren Region, sei es Styria Beef, Tullnerfelder Schwein oder – jetzt ganz neu und exklusiv bei Metro – handselektiertes Schweinefleisch von Steirerglück. Bei Obst und Gemüse vertrauen wir ebenfalls auf langjährige Geschäftsbeziehungen mit lokalen Partnern und versuchen auch hier unser Angebot so regional wie möglich zu gestalten. In jedem Fall bieten wir möglichst tagesfrische Ware an. Im Bereich Frischfisch arbeiten wir, was Süßwasserfische angeht, sehr viel mit regionalen Lieferanten, die unsere Märkte direkt versorgen.

Pfeiffer: Beide Themen spielen eine tragende Rolle, wobei ganz klar Qualität vor Regionalität geht. Sehr oft scheitert man bei regionalen Lieferanten noch an Verfügbarkeit und gleichbleibender Qualität. Produktionsgemeinschaften können hier Sicherheit schaffen. Sie nützen C+C Pfeiffer als Vermarktungs-Plattform. „Schmankalan-Tage“, wie wir sie in Villach eingeführt haben, zeigen: Regionale (Bio-)Produkte waren 2011 weiter im Kommen und sind auch 2012 vorne, mit steigender Tendenz. Der Grund: Gastronomen erkennen darin immer größere Umsatz- und Profilierungschancen. Ähnlich wie vor einigen Jahren die vegetarischen Gerichte wird auch Bio seinen Platz auf der Speisekarte immer mehr bekommen müssen. Der Trend geht ganz klar dorthin.

Wedl: Die Nachfrage nach regionalen Produkten ist nach wie vor verstärkt gegeben und Wedl forciert sämtliche Aktivitäten in diese Richtung wie z.B. die „Bewusst Tirol“-Kampagne der Agrarmarketing. Das Wachstum ­bei Bioprodukten ist allerdings verhalten.

ÖGZ: Welche strategischen Maßnahmen prägen Ihren aktuellen Unternehmensauftritt?

Eurogast: Eurogast hat bereits seit einigen Jahren die gut etablierte Eurogast-Marke im Sortiment. Um die Präsentation der Eigenmarke zu optimieren, wird sie derzeit einem kompletten Relaunch unterzogen, im Rahmen dessen auch das Sortiment mehr als verdoppelt wird.  Außerdem geht 2012 der erfolgreiche Eurogast Big Cooking Contest in die nächste Runde. Mit diesem Wettbewerb bieten wir seit vielen Jahren jungen Kochtalenten eine ideale Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen, und steigern damit nachhaltig das Image des Kochberufs.
Auch die Eurogast-Fleischkompetenz spielt nach wie vor eine große Rolle. Auf www.wirliebenfleisch.at geben die Eurogast-Fleischermeister monatlich Profi-Tipps.
2011 wurden bereits drei Eurogast Betriebe mit dem IFS-Logistic-Zertifikat ausgezeichnet – 2012 folgen weitere Betriebe. Damit wird einmal mehr gezeigt, dass Produktqualität und Kundenzufriedenheit für Eurogast oberste Priorität haben.

Kröswang: Wir sind als Frische-Lieferant klar positioniert und bleiben dieser Linie treu. Vor diesem Hintergrund arbeiten wir daran, Frische und Lieferzuverlässigkeit in Teilbereichen weiter zu verbessern und unsere Kunden täglich zu begeistern.

Metro: In den vergangenen Monaten haben wir einen strategischen Fokus auf den Bereich Ultrafrische gelegt, um hier unser Angebot noch attraktiver zu gestalten. Wir haben beispielsweise unsere Obst- und Gemüse-Abteilungen geöffnet und mit Nachdruck die tagesfrische Qualität unserer Artikel weiter forciert. Sämtliche Frischeabteilungen bei Metro sind komplett gekühlt. Im Frischfisch-Bereich sind wir Österreichs größter Anbieter. Darüber hinaus bauen wir unsere Kompetenz im Bereich Nonfood kontinuierlich aus. So haben wir auf vielfach geäußerten Kundenwunsch regionale Gastronomie-Fachberater etabliert, die für unsere Kunden maßgeschneiderte, individuelle Lösungen für deren professionelle Küchenausstattung erarbeiten.

Pfeiffer: C+C Pfeiffer übernahm im vergangenen Frühjahr den steirischen Gastronomie-Spezialisten Cash&Carry Nussbaumer und seine drei Märkte in Graz, Bruck an der Mur und Feldbach. Damit holten wir uns einen echten Abholprofi ins Boot. Ein vierter Standort ist bereits in Vorbereitung. Die inzwischen 11 Abholmärkte (C+C Pfeiffer und Cash&Carry Nussbaumer) gelten unter Gastronomen als Hotspots in puncto Produktinfos, -neuheiten und Networking. Auch eine Sortimentsausweitung bei Glas & Porzellan steht auf der Agenda.

Wedl: Bei Zustellkunden werden die Vorteile von Onlineshopping forciert, speziell durch den neuen Wedl-Online-Shop 24/7. Wir setzen generell auf den Ausbau der Sortiments- und Beratungskompetenz. Wedl bietet ein Category Management mit direkter Einbeziehung von Gastrokunden an. Und nicht zuletzt ist der Umbau von C+C Ried neu.

ÖGZ: Wie sehen Ihre Maßnahmen aus, um sich vom Mitbewerb abzugrenzen?

Eurogast: Kundennähe, Handschlagqualität und eine Partnerschaft auf Vertrauensbasis spielen bei Eurogast eine große Rolle. Für die 1.250 Mitarbeiter der Eurogast Gruppe stehen tagtäglich die Bedürfnisse der Kunden im Mittelpunkt. Unsere perfekt geschulten Fachkräfte stehen den Gastronomen, Hoteliers und Großverbrauchern mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Abnehmer wissen außerdem die regionale Verankerung der Betriebe sowie die 1A-Zustellung, das umfangreiche Sortiment und Top-Innovationen wie den Eurogast Best.Friend zu schätzen.

Kröswang: Durch unser Geschäftsmodell grenzen wir uns automatisch vom Mitbewerb ab. Alle relevanten Mitbewerber verkaufen über C+C- Märkte und bieten daneben auch Zustellung an. Als einziger österreichweit tätiger Lebensmittelgroßhändler stellen wir ausschließlich zu und verkaufen nicht über Abholmärkte. Außerdem konzentrieren wir uns ausschließlich auf frische und tiefgekühlte Lebensmittel und haben deshalb bei diesen Produkten mehr Know-how als der Mitbewerb.

Metro: Siehe Punkt 4

Pfeiffer: Qualität, Qualität, Qualität. Daher unsere vielen Investitionen in die Mitarbeiterausbildung. Durch Kompetenz, Service- und Dienstleis­tungen auf höchstem Niveau unterscheiden wir uns vom Mitbewerb – und Kundenstatements bestätigen es. Wir werden den steigenden Ansprüchen bei Qualität, Lieferung und Fehlerbehebung offensichtlich mehr als gerecht. Auf die Frage nach Premium- bzw. Biosortiment und dem Webshop überzeugt unsere Performance die Kunden absolut.

Wedl: Unser Hauptfokus liegt auf den Bereichen Kundenbindung, Hausmessen, Genusstage mit Schaukochen oder der Wedl Golftrophy. Besonders wichtig ist natürlich auch die eigene Kaffeeproduktion, Kaffeeakademie und das Testa-Rossa-Franchisekonzept sowie generell auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Markenartikelindustrie.

ÖGZ: Stehen Abholmärkte in Konkurrenz zu Zustelldiensten? Welche nützen die Kunden und wohin geht der Trend?

AGM: Im Allgemeinen stehen Abholmärkte für uns nicht in unmittelbarer Konkurrenz zu Zustelldiensten. Die Vielzahl an Kunden aus Gastronomie und Hotellerie haben unterschiedlichste Bedürfnisse und Anforderungen – hierbei haben sowohl Abholmärkte als auch Zustelldienste ihren Platz. Dennoch bemerken wir bei AGM, dass die Nachfrage nach Zustellung in den letzten Jahren zugenommen hat. AGM bietet seinen Kunden eine Kombination aus beidem: Abholmärkte inklusive einem zusätzlichen Zustellservice. Jeder unserer Kunden sucht schließlich die für ihn passende Einkaufsmöglichkeit und möchte diese eventuell auch verbinden: Denn trotz Zeitnot lassen es sich viele nicht nehmen, regelmäßig in die Märkte zu schauen und vor Ort selbst einzukaufen. In unseren Märkten geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, die Sortimentsbreite und -tiefe zu erleben und sich von unseren qualifizierten Mitarbeitern direkt am POS beraten zu lassen.

Allerdings, das wissen wir aus Markt-forschungen, möchten die Kunden ungern einen längeren Anfahrtsweg als 25 Minuten zum Geschäft in Kauf nehmen. Sich die Ware zustellen zu lassen, ist natürlich eine einfache und bequeme Alternative. Und das funktioniert bei uns unter höchsten Qualitätsstandards: Denn mit unserem modernen Fuhrpark mit 94 eigenen LKWs können wir eine 100-prozentige Einhaltung der HACCP-Richtlinien vom Markt bis in die Lagerräume unserer Kunden gewährleisten. Bestellt werden kann rund um die Uhr – per Telefon, Fax, E-Mail oder über unseren Webshop. Zusätzlich steht den Zustellkunden eine Vielzahl an Verkaufsberatern für Bestellung und Informationen zur Seite. Service hat dabei natürlich absolute Priorität: Sollte so zum Beispiel ein gewünschter Artikel einmal gerade nicht verfügbar sein, setzen sich die Marktmitarbeiter umgehend mit dem jeweiligen Kunden in Verbindung, um Alternativartikel vorzuschlagen.

Eurogast: Die Eurogast-C&C-Märkte sind wichtige Imageträger für die Abholer unter den Kunden. Aber auch die Zustellkunden kommen immer wieder im Markt vorbei, um sich über Produktneuheiten zu informieren.  Eurogast liefert zur Zeit 60 Prozent der bestellten Waren direkt an die Kunden aus – Tendenz steigend. Wir haben den Trend zur Zustellung schon frühzeitig erkannt und nachhaltig investiert. Als Vorreiter im Zustellservice haben wir uns darauf spezialisiert und arbeiten kontinuierlich an der Optimierung der Abläufe. Neben einer perfekten Logistik, modernen Drei-Kammer-Kühl-LKWs und zuverlässigen Fahrern kommen Eurogast-Kunden im Rahmen der Zustellung außerdem in den besonderen Genuss des exklusiven Lager-Einräumservices: Für den Eurogast- Zusteller gilt der Auftrag nicht als erledigt, indem er dem Kunden die Waren vor die Tür stellt, sondern er räumt sie auch in die entsprechenden Kühl- und Lagerräume.

Kröswang: Der Trend geht seit Jahren eindeutig Richtung Zustellung – und das ist verständlich: Wenn man Kos­ten und Zeitaufwand für die Fahrt zu einem C+C-Markt ehrlich berechnet, kann man eigentlich nur von Abholung auf Zustellung umsteigen. Außerdem ist nur bei der Zustellung mit modernen Kühl-LKWs die Einhaltung der Kühlkette gewährleistet. Uns als Frische-Lieferant kommt der Trend zur Zustellung natürlich entgegen, schließlich machen wir seit über 35 Jahren nichts anderes und beherrschen deshalb die Zustellung wie kein anderes Unternehmen.

Metro: Metro verbindet seit vielen Jahren erfolgreich Abholung und Zustellung. Das Zustellservice wird dabei in unterschiedlicher Tiefe genutzt. Viele Kunden lassen sich schwere, sperrige Dinge, einen Großteil des Trockensortimentes und teilweise auch Molkereiprodukte zustellen und kommen jedoch für Obst & Gemüse, Frischfisch und Fleisch am liebsten in den Großmarkt, um die Ware selbst auszusuchen und sich vom jeweiligen Abteilungsleiter beraten zu lassen. Hier bestehen oft langjährige, vertrauensvolle Beziehungen. In der Zustellung geht der Trend eindeutig in Richtung strikter Qualitätssicherung. So sind unsere Zustellfahrzeuge durchwegs mit GPS-Systemen mit integrierter Temperaturkontrolle ausgestattet. Damit können wir die lückenlose Einhaltung der Kühlkette nicht nur durchführen, sondern auch jederzeit dokumentieren.

Pfeiffer: Die Umsätze aus der Abholung steigen jährlich und zwar auf sehr hohem Niveau. Doch die Zustellung wächst noch stärker. Das liegt daran, dass die Konzentration an Gastronomen steigt und diese mehr und mehr auf Allrounder wie eben C+C Pfeiffer anstatt auf Spezialisten setzen.

Wedl: 2011 und die ersten Monate 2012 sind die Anteile Abholung/Zustellung gleich geblieben. Bei Standardsortimenten nimmt der Zustellanteil zu, jedoch werden wieder verstärkt die C+C-Abholmärkte frequentiert, um sich vom reichhaltigen Sortiment für Differenzierungen inspirieren zu lassen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Metro gewährt jetzt großzügige Zahlungsziele.
Gastronomie
05.05.2020

Um den Start Mitte Mai zu erleichtern, werden Gastronomie- und Hotelbetriebe von Metro unterstützt: Laut Unternehmensangaben werden, unter „großzügiger Berücksichtigung des KSV-Ratings“, ...

Gastronomie
23.04.2020

Lieferservice „Best. Delivery“ ermöglicht eigenen Webshop für Restaurants innerhalb weniger Tage.

Gastronomie
03.04.2020

Zu einem offenen Brief entschließt man sich nur in großer Not, schreibt das Management des Gastro-Großhändlers Eurogast. Sie fordern  Wirtschaftsminister und Wirtschaftskammer auf die Branche zu ...

Manfred Kröswang
Gastronomie
19.12.2019

Manfred Kröswang im Interview über das neue Logistik­center des Gastrogroßhändlers, Lieferzuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit
 

Die rund 20 hochwertigen und zum Teil frischen Basisprodukte der „Koch-Gut“-Linie können ratzfatz verarbeitet und kombiniert werden. AGM will damit erneut Abläufe in Profiküchen optimieren und ohne Qualitätsverlust Zeit sparen.
Gastronomie
06.11.2019

Das „Bequemer geht’s nicht“-Sortiment der AGM geht mit „KochGut“ in die nächste Runde. 20 hochwertige und zum Großteil frische Basisprodukte sollen künftig Zeit in der Küche einsparen und das ...

Werbung