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Qualitätsoffensive der Freien Weingärtner Wachau

02.05.2007

Die Voraussetzung für alle aktuellen Erfolge der Freien Weingärtner Wachau liegen für Geschäftsführer Roman Horvath einzig und allein im Produkt Wein:

"Wir stehen jedes Jahr aufs Neue vor der Herausforderung, dass unsere Weine am Markt vor den Konsumenten bestehen müssen. Daher ist die Qualität unseres Ausgangsproduktes das zentrale Element unserer täglichen Arbeit - der Wein selbst hat absolute Priorität. Dementsprechend wichtig ist uns, dass wir in allen Bereichen des Weingartens und der Kellereiarbeiten nur mit höchster Sorgfalt und höchsten qualitativen Ambitionen vorgehen. Diese Sorgfalt zur Erreichung höchstmöglicher Qualität fordern wir auch von unseren Mitgliedern ein. Daher versuchen wir auch, sie auf allen Ebenen entsprechend zu unterstützen."

Eine der wichtigsten Maßnahmen in dieser Hinsicht ist das 2005 bei den Mitgliedern eingeführte Bonitursystem, das die Traubenlieferanten bereits bei der Arbeit im Weingarten auf dem Weg zu qualitativ hochwertigen Trauben laufend unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau eines neuen Kellers mit der Installation von 70 Edelstahltanks, die eine individuelle Vinifizierung auch von Kleinstchargen ermöglicht. "All diese Maßnahmen bündeln wir in der Positionierung unserer qualitativ hochwertigen Linie "Domäne Wachau", erläutert Geschäftsführer Roman Horvath. "Die Präsentation und den Verkauf dieser Weine, die auch unsere besten Lagen- und Smaragdweine aus den Rieden Achleiten, Kellerberg, Singerriedel oder 1000-Eimer-Berg umfassen, ist uns ein großes Anliegen, um für die nächsten Jahre sicher stellen zu können, dass wir unseren Platz in der Elite der Wachauer Topweine beibehalten."

Im Zuge der geringen Erntemengen aus 2005 und 2006 haben die Freien Weingärtner Wachau auch ihr Sortiment umgestellt. Im Lebensmittelhandel konnten die Preise der Wachau-Klassik im Jahr 2006 erhöht werden, die Endverbraucherpreise lagen zwischen 12% und 33% höher als im Jahr 2005. "Diese Preispolitik durchzusetzen, ist in einem stark konkurrenzierenden Markt keine Selbstverständlichkeit. Unsere Steinfeder-Weine gehören mit einem Endverbraucher-Premium-Preispunkt von € 4,49 zu den erfolgreichsten Weinen der österreichischen Weinlandschaft und bilden mittlerweile die günstigsten Weine in unserem Sortiment. Möglich ist dies nur auf Grund der gleich bleibenden, hohen Weinqualität, die wir unseren Partnern im Lebensmittelhandel bieten." Ein weiterer Punkt im Rahmen dieser Preisgestaltung ist der weit gehende Wegfall von Steinfeder-Aktionen im LEH-Bereich bis zur nächsten Ernte.

Ebenfalls in diese Richtung geht eine markenpolitische Entscheidung: die Abfüllung und den Verkauf des "Grüner Veltliner Katzensprung", welcher jahrzehntelange im Niedrigpreissegment für große Absatzmengen sorgte, lagern die Freien Weingärtnern Wachau künftig aus. Das Produkt wird als Markenlizenz einer Weinviertler Kellerei aber weiterhin am österreichischen Lebensmittelhandel präsent sein. "Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil wir damit unserem langfristigen Ziel, vor allem im oberen und obersten Preis- und Qualitätssegment zu punkten, entscheidend näher kommen", erläutert Horvath.

Auch in der Gastronomie zog sich die Sortimentsbereinigung durch: "Wir verkaufen unseren "Klassiker" für die Gastronomie, die "Flohhaxn"-Literware nicht mehr und haben auch in der Gastronomie Preiserhöhungen bei den Literabfüllungen für den glasweisen Ausschank durchgeführt. Außerdem bieten wir den Gastronomen nun insgesamt weniger Literware als noch in den Jahren zuvor. Auch hier versuchen wir mit qualitativ hochwertigen Produkten der Domäne Wachau noch besser Fuß zu fassen", so Horvath. Durch diese Maßnahmen würden sich künftig die Marktanteile im Lebensmittelhandel und in der Gastronomie etwas verschieben, die Freien Weingärtner Wachau sind aber optimistisch, dass sich diese Anteile zu Gunsten höherwertiger Weine entwickeln.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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