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Qualitätsvolle Kaffeezubereitung

30.06.2004

In dem kürzlich fertiggestellten Kaffeekompetenzzentrum im Wiener Wirtschaftsmuseum wird die Entwicklung der Kaffeemaschinen sowie der Weg der Kaffeebohne von der Pflanze bis zur Tasse, kurz, die ganze weite Welt des einzigartigen Getränks Kaffee, gezeigt.

Die Kaffeebranche weiß nur zu gut, wie gering der Wissensstand um ihre Produkte in Gastronomie und Hotellerie, aber auch des Endkunden heute aussieht”, erklärt Edmund Mayr vom Verein für Kaffeekultur und betont, dass mit der Fertigstellung des Kaffeemuseums ein richtiges Kaffeekompetenzzentrum entstand. Hier sollen die Gäste, Besucher, Schüler und Gastronomen informativ und genussvoll durch die Welt des Kaffees und Kaffeetrinkens, der Kaffeezubereitung und Maschinenwartung geführt werden. Seit rund 150 Jahren werden viele Arten von Kaffeemaschinen verwendet. “Insbesondere über die neuesten Entwicklungen weiß kaum jemand Bescheid”, spricht Mayr aus Erfahrung, und daher soll hier Aufklärung und Anregung auf angenehme und lustvolle Art geschehen. Im Kaffeekompetenzzentrum werden die neuesten Erkenntnisse zwischen Maschine, Technik und Barista in einer lebensnahen, nachvollziehbaren, weil erlebbaren Form dargestellt: “Kaffeemühlen sind das Herz der Kaffeezubereitung. Kaffee ist fetthaltig und besitzt ätherische Öle, die die Mühle verschmutzen und daher eine regelmäßige Reinigung notwendig machen”, erklärt Mayr, lehrt, wann, wie und wie oft eine Mühle gereinigt werden soll und zeigt bei einem Rundgang völlig verkalkte und kaputte Kaffeeautomaten, die bis vor kurzem noch Kaffee frisch brühen mussten.
Zwischen historischen Kaffeeplakaten und Maschinen erzählt Mayr auch so manches Anekdötchen rund um die Kaffeezubereitung: Für Ludwig van Beethovens Vacuumglaskolben-Maschine aus dem Jahr 1822, die sich ebenfalls in der Sammlung befindet, musste die Dienstmagd täglich 60 Kaffeebohnen besorgen.

Info: www.kaffeemuseum.at .

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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