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Querfeld als Obmann der Wiener Kaffeehäuser zurückgetreten

04.03.2016
Berndt Querfeld

Nach dem Griff in die Kasse des Kaffeesiederballs durch Kollege Maximilian Platzer, der mittlerweile als Obmann des Wiener Clubs der Kaffeehausbesitzer zurückgetreten ist, hat nun auch der Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser Berndt Querfeld den Hut in den Ring geworfen. Damit gibt ein erfolgreicher Kaffehausbetreiber (u.a. Café Landtmann) und engagierter Interessensvertreter auf. Man munkelt, dass anhaltende Diskussionen in den eigenen Reihen des Wirtschaftsbundes mit ein Grund dafür gewesen sein dürften. Laut Wirtschaftskammer Wien, Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft, waren "private Gründe" ausschlaggebend: Querfeld möchte sich ganz einfach mehr um seinen Betrieb kümmern, zu dem mehrere Kaffeehäuser, ein Pub und eine Kondotorei gehören. Außerdem zieht sich seine Mutter Anita mit 75 Jahren schrittweise aus dem Unternehmen zurück. Willy Turecek vom Sozialdemokratischen Wirtschaftsbund Wien - dem man im Vorfeld der letzten Kammerwahlen Wahlfälschung vorgeworfen hat - zollt dem Kollegen Respekt: "Es gehört innere Größe dazu in dieser schwierigen Zeit die richtige Konsequenz zu ziehen und diese im Sinne von Wiens Kaffeehausbetrieben zu treffen." Hoffen wir, dass der oder die Nachfolger/in von Berndt Querfeld genauso engagiert die Interessen der Wiener Kaffeesieder vertritt wie Berndt Querfeld. Intermistisch leitet nun die Fachgruppe Querfelds Stellvertreter Gernot Hornek. Einen Nachfolger will der Wirtschaftsbund in den kommenden Wochen nominieren.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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