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Rauchen: Endlich Schluss?

06.06.2019

Ehrlich, uns geht es wie Ihnen: Wir können es eigentlich nicht mehr hören: Ewig grüßt das Rauchverbot! Aber wen wundert’s, wenn sich der Gesetzgeber nicht zu einer eindeutigen Regelung durchringen kann. Noch dazu bei so einem „Aufreger“ wie dem Rauchen.

Stellt sich die Frage: Warum ist das eigentlich so ein Aufreger? Niemand will den Rauchern das Rauchen verbieten. Es geht eigentlich nur darum, dass sie andere bei der Ausübung ihres „Hobbys“ (?) nicht stören sollen. Also soll das Rauchen in öffentlichen Gebäuden wie in vielen Ländern dieser Welt verboten werden. Das gilt für Flugzeuge, Züge, Büros, U-Bahnhöfe und eben auch Hotels und gastronomische Betriebe. Bei Flugzeugen oder Zügen regt sich schon lange niemand mehr ernstlich auf (außer ein paar Kettenraucher, die deshalb Züge meiden), im Gegenteil: Es erscheint den meisten mittlerweile völlig unvorstellbar, dass dort früher mal geraucht wurde.

Ähnlich wird es in ein paar Jahren in der Gastronomie sein. Schon jetzt haben sehr viele Wirte freiwillig auf das Nichtrauchen umgestellt, vor allem wenn sie auch Essen servieren. Aus Rücksicht auf sich selbst, ihre Angestellten und ihre nichtrauchenden Gäste. Also der ganz überwiegenden Mehrheit.

Wenn jetzt alles läuft, wie es die Parlamentsmehrheit offenbar möchte, werden ab September auch alle anderen nachziehen müssen: Das berühmte Eckbeisl und das eine oder andere Kaffeehaus, die bislang trotzig das Rauchen erlaubten. Und das mit dem freien Unternehmertum begründen: Wenn der Wirt selber raucht und sein Personal auch, warum soll er es seinen Gästen verbieten (müssen)? Da ist was dran. Nur wird sich das jetzt wohl nicht mehr lange spielen. Klarheit und ein Ende der leidigen Diskussion wäre uns wohl allen am liebsten. Und allen Raucherlokalen wünschen wir, dass sie ab September einen anderen USP finden mögen.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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