Direkt zum Inhalt
Die den Basalt nicht verstecken: Die Eruption-Winzer bei der Präsentation in Bad Gleichenberg.

Re-Design: Unübersehbare Vulkanland-Weine

13.08.2019

Zum Verkaufsstart der Reserven hat das Vulkanland Steiermark seinen Auftritt neu gestaltet. Die Avantgarde der Region – die Eruption-Winzer – setzt dabei auf die einzigartige Prägung durch die Basalt-Böden.

Passender Weise schälte sich der Star des Tages aus einem steinernen Weinkühler: Die neue Flasche des Vulkanlandes trägt statt dem Steirischen Panther am Hals einen stilisierten Vulkan, auch die konische Form soll auf die namensgebenden Feuerberge anspielen. Als „großen Tag für das Vulkanland“ lobte Winzer Josef Scharl die Präsentation im „Wein-Tresor“ von Bad Gleichenberg. Immerhin 2,1 Millionen Stück hat man gleich einmal geordert, um die Weine der Region visuell markanter nach außen zu tragen. „Bei einer solchen Bestellung zitterst Du dann doch“, kommentierte Stefan Krispel den Schritt.

Der Stradener gehört auch der Winzer-Vereinigung „Eruption“ an, die auch die gastronomische Eignung der weißen Burgunder und Sauvignons aus der Region demonstrierte. Daniel Freismuth („Delikaterie“) reichte steirisches Fingerfood zu den Weinen des Sextetts, der Drei Hauben-Koch Richard Rauch („Steirawirt“) kreierte ein Open Air-Menü, das ohne Strom im Weingarten zubereitet wurde. Doch was macht die Einzigartigkeit der Vulkanland-Weine eigentlich aus? „Dunkel in der Aromatik und immer leicht rauchig“, beschrieb Winzer Daniel Pfeifer den Charakter der Trauben vom Basaltboden der Südost-Steiermark.

Eruption-Sekt

Der Vergleich der Jahrgänge 2013 bis 2018 von Krispel, Pfeifer und den Kollegen Franz Hutter, Josef Scharl, Rupert Ulrich sowie Stefan Müller zeigte dieses Profil dann auch in der Verkostung auf. „War der Wein im Holzfass, werden wir oft gefragt“, erzählte der Klöcher Stefan Müller. Seine Antwort: „Nein, er wächst auf Basalt“! Diesen Boden-Ton könne man gar nicht verstecken, so die sechs Winzer unisono, die auch einen weiteren Erfolg feierten: Rupert Ulrich aus St. Anna wurde zum gesamtsteirischen „Weingut des Jahres 2019“ bei der Landesweinbewertung gewählt. Nächstes Projekt ist die Vermarktung des gemeinsamen „Eruption“-Sektes – der hat allerdings eine eigene Flasche.

Autor/in:
Roland Graf
Werbung

Weiterführende Themen

Peter und Nicole Hruska erkunden mit ­ihrem Heurigen neue Wege und ­Zielgruppen.
Gastronomie
06.05.2021

Weil Service-Chefin Nicole Hruska überzeugte Veganerin ist, erweiterte sie gemeinsam mit Ehemann Peter die Speisekarte im St. Pöltner „Stanihof“ um fleischfreie Alternativen. Der Erfolg ist der ...

Gastronomie
06.05.2021

In Österreich gehen jährlich rund eine Million Tonnen genießbarer Lebensmittel entlang der Lebensmittel-Lieferkette verloren. Ein Problem, das auch die Gastronomie betrifft. Doch es gibt kreative ...

Der Gastraum ist leer, die Martineks bleiben trotzdem optimistisch: Das Zustellgeschäft haben sie zur Gänze selbst organisiert.
Gastronomie
29.04.2021

Die Chefin kocht, der Gatte liefert aus, die Tochter packt mit an: Wie der Gasthof Martinek in Baden bei Wien aus der Not eine Tugend gemacht hat und warum es viel mehr Betriebe geben müsste wie ...

Frühstücken mal abseits des Gewohnten. Wir haben Ideen zusammengetragen.
Gastronomie
27.04.2021

Ob das klassische Kontinentale, das Wiener Frühstück oder Amerikanisches Frühstück oder Englisches Frühstück - die Gäste hauen diese Kombinationen kaum mehr um. Darum haben wir nach Ideen gesucht ...

Die Öffnung der Gaststätten ist mit 19. Mai avisiert. Unter einigen sehr strengen Auflagen.
Gastronomie
26.04.2021

Am 19. Mai dürfen Hotels und Gastro wieder öffnen. Unter welchen Auflagen, Bedingungen und Regeln haben wir hier zusammengefasst.

Werbung