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Regionale Spezialitäten sind in

01.10.2007

2005 wurde die Aktion „Genuss Region Österreich“ in Kooperation von Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH. und Lebensministerium gestartet. Mit dieser Marketingkampagne will man die regionalen landwirtschaftlichen Produkte und Spezialitäten sichtbar machen.

Im Zentrum steht die Information der Touristen und der heimischen Bevölkerung über die spezifischen kulinarischen Angebote in den einzelnen Regionen. Und besondere Bedeutung kommt dabei natürlich auch der lokalen Gastronomie zugute.

Grundsätzlich sollte mit der Beschilderung von Regionen, in denen landwirtschaftliche Spezialitäten erzeugt werden, ein Prozess der Bewusstmachung in Gang gesetzt werden, der das Einkaufsverhalten der österreichischen Konsumenten beeinflusst. Durch die Verknüpfung der Lebensmittel mit ihrem regionalen Ursprung und der Produktionsweise soll auch die Entwicklung einer gehobenen Esskultur gefördert werden. Nicht zuletzt soll die Kooperation der Landwirtschaft mit Gewerbe, Gastronomie, Tourismus und Handel gefördert werden.

Zusammenarbeit funktioniert
Die Zusammenarbeit der Genuss Regionen mit der regionalen Gastronomie funktioniert jedenfalls laut Mag. Sabine Flöcklmüller von der AMA sehr gut: „Die Angebote sind primär aus der Region für die Region. Mengenmäßig wäre eine flächendeckende Versorgung von ganz Österreich mit den einzelnen Produkten auch gar nicht machbar. Aber sehr viele Gastronomiebetriebe aus den einzelnen Regionen führen die jeweiligen Leitprodukte.“
Viel mehr als die derzeit 85 Genuss Regionen soll es aber laut Flöcklmüller nicht mehr geben. Die äußerste Grenze sieht sie bei 100 Regionen. In Zukunft sollen die Bemühungen weniger auf eine Erhöhung der Regions-Anzahl zielen als auf eine Qualitätsinitiative in den Regionen.

Auch Gastronomie-Fachverbands-Vorsteher Helmut Hinterleitner ist über die Idee der Genuss Regionen glücklich: „Von uns kommt dafür volle Unterstützung. Das ist eine sehr gute Plattform, um heimische Produkte zu positionieren. Zudem sind kulinarische Themen auch für den Tourismus überaus wichtig.“ Wünschen würde sich Hinterleitner indes eine gewisse Bewusstseinsbildung seitens der Produzenten bei der unterschiedlichen Preisgestaltung zwischen Endkonsumenten und Gastronomen, ähnlich wie bei den Winzern. Schließlich seien Gastronomen grad in diesem Fall als Veredler der Produkte tätig.

www.genuss-region.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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