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Spartenobmann Hans Schenner: "Die heute veröffentlichten Zahlen beweisen einmal mehr, dass die österreichische Tourismuswirtschaft mit ihrer Strategie auf dem richtigen Weg ist".

Reiselust der Österreicher steigt stetig

13.03.2014

Wien. Laut Statistik Austria sind in den letzten zehn Jahren die Urlaubsreisen der Österreicher im Sommer (Juli bis September) fast um ein Drittel angestiegen. Vom Sommer 2004 (mit 5,16 Mio. Urlaubsreisen) sind die Zahlen bis Sommer 2013 auf 6,75 Mio. Reisen hinaufgeklettert. Besonders im Trend liegen Kurzreisen.

Die Anzahl der Sommerurlaubsreisen der Österreicher sind laut Statistik Austria von 2004 auf 2013 um fast ein Drittel gestiegen. Die Österreicher ab 15 Jahren unternahmen im Sommer 2013 6,75 Mio. Urlaubsreisen und damit um 30,9 Prozent mehr als im Sommer 2004. Aber auch Sommerurlaube folgen dem Trend, häufiger aber dafür kürzer zu verreisen. Gleich geblieben ist, dass im Sommer mehr Urlaubsreisen ins Ausland als Urlaube im Inland gebucht werden. Dennoch erfreut sich das eigene Land großer Beliebtheit, denn die Sommerurlaube im Inland stiegen seit 2004 um 5,8 Prozent. Fernreisen im Sommer, also Urlaubsreisen außerhalb Europas und der Türkei, gingen im gleichen Zeitraum hingegen zurück. Während es 2004 noch 7,1 Prozent waren, machten die Fernreisen 2013 nur noch 6 Prozent der Sommerurlaube aus.

Mit der Strategie am richtigen Weg
Das wichtigste Reisemotiv im Sommer ist nach wie vor ein Stand- und Badeurlaub, aber auch mit Rückgängen (minus 9,6 %) gegenüber 2004. An zweiter Stelle standen im Sommer 2013 Erholungsurlaube, gefolgt von Reisen zu Verwandten und Bekannten, wobei ein Großteil der Österreich (65,7 %) im Sommer 2013 mit dem eigenen PKW verreist sind.  Erfreut über die Lust der Österreicher am Verreisen (trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten der vergangenen Jahre) ist Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft  in der Wirtschaftskammer Österreich: „Die heute veröffentlichten Zahlen beweisen einmal mehr, dass die österreichische Tourismuswirtschaft mit ihrer Strategie auf dem richtigen Weg ist. Wir sind mit unseren Initiativen einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort“.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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