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Rekord-Juli für Wien

19.08.2010

Wien. Insgesamt 1.125.000 Gästenächtigungen wurden im heurigen Juli in Wien registriert. Das bedeutet eine Steigerung von 15,6 % gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres und gleichzeitig das bisher stärkste Juli-Ergebnis aller Zeiten.

Das Gesamtaufkommen von Jänner bis Juli beträgt 5.949.000 Nächtigungen, was einem Zuwachs von 13,4 % entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie belief sich in den Monaten Jänner bis Juni 2010 auf 201,5 Mio. Euro und liegt damit um 7,4 % über dem Vergleichswert 2009. Die Hotelbetten waren in dieser Periode zu durchschnittlich 53,8 % ausgelastet (1 - 7/2009: 47,2 %), die Zimmer zu rund 67 % (1 - 7/2009: rund 59 %). Alle Hauptmärkte Wiens erbrachten im Juli Nächtigungssteigerungen; zweistellig wuchsen die Übernachtungen aus dem Inland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und besonders aus Russland. Unter den weiteren Märkten stechen die arabischen Länder in Asien mit einem Zuwachs von 60 %  hervor.

 

Über 19.000 Teilnehmer bei der AIDS-Tagung

Außergewöhnlich stark entwickelten sich auch die Nächtigungen aus Südamerika (+ 44 %), China (41 %), der Türkei (50 %), der Ukraine (30 %) und den übrigen GUS-Staaten außerhalb Russlands (+ 70 %) sowie aus Norwegen (+ 42 %), Indien (+ 37 %) und Taiwan (+ 40 %). Eine große Rolle bei dem ausgezeichneten Juli-Ergebnis spielte die Internationale AIDS-Konferenz 2010, bei der 19.300 Teilnehmern aus 193 Ländern von 18. bis 23. Juli in Wien tagten. Dies erklärt auch die Nächtigungssteigerungen von 247 % aus Südafrika und von 202 % aus dem übrigen Afrika. Sämtliche Kategorien der Beherbergungsbetriebe hatten im Juli zweistellige Zuwachsraten, und ihre durchschnittliche Bettenauslastung erhöhte sich auf 66,0 % (7/2009: 57,0 %), was einer Zimmerauslastung von rund 82 % entspricht (7/2009: rund 71 %). Die Beherbergungskapazität Wiens hat sich von Juli 2009 auf Juli 2010 um rund 200 Betten erhöht (+ 0,4 %).

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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