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Rekordergebnis im Krisenjahr

23.03.2010

Europäische Reiseversicherung. Auch die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedinungen des vorigen Jahres haben die positive Entwicklung der Europäischen Reiseversicherung nicht gestoppt. Die Prämieneinnahmen stiegen um 9,3 Prozent, der Bilanzgewinn hat sich sogar mehr als verdoppelt.

Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Sturzelbaum und Vorstandsmitglied Mag. Wolfgang Lackner

Die positive Entwicklung der Europäischen Reiseversicherung, mit mehr als 60 Prozent Marktanteil die größte österreichische Reiseversicherung, setzte sich auch im Krisenjahr 2009 fort: Das Unternehmen der Generali Gruppe erzielte mit einer Steigerung der Prämienumsätze um 9,3 Prozent auf 50,7 Mio. Euro und dem Überschreiten der Zwei-Millionen-Grenze bei den Reisenden das beste Ergebnis seiner Geschichte. Alle Geschäftsbereiche einschließlich des Auslandsengagements brachten Zuwächse, ein Schadenverlauf ohne besonders belastende Ereignisse und ein konsequentes Kostenmanagement führten zu einem mit 2,9 Mio. Euro fast verdoppelten operativen Ergebnis. Durch eine sehr gute Entwicklung der Kapitalerträge konnte auch der Bilanzgewinn mit 1,25 Mio. Euro auf das mehr als Zweifache des Vorjahres gesteigert werden.

Stornoschutz für heimische Hoteliers

„Wir haben unsere führende Position weiter gefestigt und ausgebaut und unsere Produkte an die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner angepasst“, stellt dazu der Vorstandsvorsitzende der Europäischen, Dr. Martin Sturzlbaum, fest. Von der Tourismuswirtschaft wird der Abschluss von Reiseversicherungen forciert, weil dadurch über die Absicherung ihrer Kunden hinaus wesentliche Deckungsbeiträge erzielt und Ausfälle vor allem durch Reisestorno kompensiert werden. Das gilt auch für die Hotellerie: Mehr als 3.200 Hotels bieten ihren Gästen bei der Buchung die Hotelstorno Plus Versicherung an, die neben dem Stornoschutz auch die hohen Such- und Bergungskosten bei Berg- bzw. Skiunfällen – samt Hubschraubertransport – abdeckt.

Kompetenzzentrum in Sachen Reisesicherheit

Der Schadenverlauf war ohne Großereignisse wie Naturkatastrophen oder Epidemien in Zielgebieten im abgelaufenen Jahr 2009 moderat. Die Aufwendungen für die Schadenfälle waren mit 23,4 Mio. Euro fast unverändert, der größte Anteil entfiel wie gewohnt mit 13 Mio. auf die Stornofälle, gefolgt von den Leistungen aus der Krankenversicherung mit 6,8 Mio. Euro. Der Aufwand für Großschäden über 50.000 Euro war mit 4,7 Mio. zwar um 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Für das laufende Jahr 2010 rechnet Dr. Martin Sturzlbaum trotz einer volatilen Wirtschaftsentwicklung mit einem positiven Trend. „Als Kompetenzzentrum für Sicherheit auf Reisen sehen wir nach wie vor ein großes Marktpotential, das sich mit guten Produkten ausschöpfen lässt.“ Das betrifft nicht zuletzt den großen, noch weitgehend unentwickelten Bereich der nicht über Reisebüros organisierten Reisen: Die „Jahresversicherungen“ der Europäischen, die alle im In- und Ausland unternommenen Reisen abdecken, brachten auch im Vorjahr zweistellige Zuwachsraten.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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