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Renovieren mit der Sonne

10.05.2006

Steigende Energiepreise und exzellente Förderbedingungen sind heute die gewichtigsten Argumente für den Einsatz thermischer Solaranlagen in der Hotellerie und Gastronomie.

Jedes achte Ein- oder Zweifamilienhaus ist in Österreich mit einer thermischen Solaranlage ausgestattet. Laut einer aktuellen Auswertung der Kommunalkredit-Förderungsstatistik besitzen mit Ende 2004 bereits auch etwa 7 Prozent der österreichischen Hotel- und Gastgewerbebetriebe eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung, Raumheizungsunterstützung oder Schwimmbaderwärmung. Kaum ein anderer Bereich bietet so vorteilhafte Einsatzbedingungen für Solaranlagen wie das Hotel- und Gastgewerbe. Das Bedarfsprofil, vor allem von Betrieben mit Sommernutzung, stimmt sehr gut mit dem Strahlungsangebot der Sonne überein. Damit ist eine sehr wirtschaftliche und kostengünstige Nutzung der Solaranlage garantiert.
Renovierung als günstigster
Zeitpunkt
Der gängigste Anlass für die Realisierung von Solaranlagen sind Betriebserweiterungen und Renovierungen. Bei gleichzeitiger Erneuerung von Heizung oder Dach lassen sich die anfallenden Gesamtkosten einer Solaranlage erheblich senken. Einen zusätzlichen Anreiz stellt ein im Rahmen der „Umweltförderung im Inland“ durch die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) gewährter, nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 30% der Investitionskosten der Solaranlage dar. In einigen Bundesländern stehen darüber hinaus sogar zusätzlich Förderungen zur Verfügung. Angesichts der gegenwärtigen Energiepreisentwicklung vor allem von Öl und Gas sind thermische Solaranlagen damit schon heute eine gewinnbringende Option.
Programm solarwärme
informiert
Unabhängige und kostenlose Information rund um die Umsetzung von thermischen Solaranlagen für Hotellerie- und Gastgewerbebetriebe bietet das aktuelle klima:aktiv Programm solarwärme. Unter der solarwärme-Info-Hotline 03112 5886 12 stehen Experten von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr für Fragen technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Art zur Verfügung. Neben der kostenlosen Broschüre „Solarwärme für das Hotel- und Gastgewerbe“ informiert der Internetauftritt www.solarwaerme.at/Hotels-Pensionen mit einem Überblick über Förder- und Beratungsstellen sowie Beispielen von Solaranlagen in Tourismusbetrieben. Das Programm solarwärme ist eine gemeinsame Initiative des Lebensministeriums und des Verbandes Austria Solar.
30 Prozent Solaranlagenförderung im Tourismus
Die Errichtung von Solaranlagen wird durch nicht rückzahlbare Zuschüsse gefördert. Jährlich werden über 100 Solaranlagen im österreichischen Hotel- und Gastgewerbe errichtet, Die Tendenz ist stark steigend.

Dass thermische Solaranlagen nicht nur in der Bevölkerung hohen Zuspruch genießen, zeigt die Verlängerung der Förderaktion im Rahmen der betrieblichen Umweltförderung im Inland. Da Solaranlagen zu den wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung von klimarelevanten Treibhausgasen wie CO2 zählen, wird für ihre Errichtung ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Investitionskosten gewährt. In den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol kann um zusätzliche Landesförderungen angesucht werden.
Jährlich werden durch die zuständige Kommunalkredit Public Consulting GmbH über 100 Anträge zur Förderung von Solarwärmeanlagen im Hotel- und Gastgewerbe bearbeitet. Die Tendenz ist vor allem in den letzen beiden Jahren stark steigend.

Ausführliche Informationen zu Solaranlagen für Hotel- und Gastgewerbebetriebe bietet die solarwärme-Info-Hotline unter 0 31 12/58 86 12 (Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr) oder die Homepage www.solarwaerme.at/Hotels-Pensionen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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