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Restaurantfachmann Stefan Köb errang Goldene bei Berufs-WM

03.06.2005

Österreich konnte bei der 38. Berufsweltmeisterschaft in Helsinki mit drei Goldmedaillen das Ergebnis der letzten Berufs-WM in St. Gallen erfolgreich verteidigen. Zwei Silber- und eine Bronzemedaille machten das halbe Dutzend voll.

Der 19-jährige Restaurantfachmann Stefan Köb vom Restaurant Guth
in Lauterach in Vorarlberg legte während der vier Wettbewerbstage
Höchstleistungen an den Tag. Durch seine Professionalität
beeindruckte er die internationalen Experten. Als Ergebnis seiner
souveränen Bewältigung der Arbeitsaufgaben bekam er schließlich
selbst die Goldenmedaille "serviert".

"Der Tourismus ist stolz auf seinen Spitzenmann im
Restaurantservice. Stefan Köb hat bewiesen, dass man mit der
österreichischen Ausbildung in einem touristischen Lehrberuf nicht
nur zur Weltspitze gehört, sondern durch Ehrgeiz und Einsatz ganz
oben auf dem Stockerl stehen kann. Wir gratulieren ihm ganz herzlich
zu seiner Leistung und seinem hervorragenden Erfolg", sagten die
Obleute der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie, Helmut
Hinterleitner und Johann Melcher, nach Bekanntwerden der Ergebnisse.

Doppelweltmeister Stefan Köb - einen Weltmeistertitel ermixte er
sich bereits bei der Martini-Bacardi-Grand-Prix in Turin - hat nun
große Pläne: Unter dem Motto "work around the world" will er zuerst
die Welt erkunden und Zeugnisse von den besten Häusern sammeln. "Mein
Ziel ist es, auf jeden Fall irgendwann eine kleine Bar und ein
Restaurant zu besitzen und ganz eigenständig zu führen", so der
ehrgeizige Spitzenkellner. Warum sein Job auch gleichzeitig sein
Hobby ist: "Meine Arbeit macht mir Spaß, weil ich Freude dabei habe
wenn es anderen Menschen gut geht und sie sich amüsieren."

Die Goldmedaille bestätigt die hohe Qualität und das
internationale Ansehen der österreichischen Berufsausbildung im
Tourismus. "Unsere Lehrlinge in der Tourismusbranche - von den
Restaurantfachleuten, Köchen, Hotel- und Gastgewerbeassistenten bis
hin zu den Fitnessbetreuern und Reisebüroassistenten - haben nicht
nur in Österreich die besten Berufschancen. Ihnen liegt die Welt zu
Füssen. Unsere Fachkräfte sind in der ganzen Welt gefragt und haben
ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten bis hin zur Selbständigkeit",
betont Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft. "Auch ich möchte Stefan Köb von Herzen
gratulieren. Seine Leistung ist für das Image der touristischen
Lehrberufe in Österreich sehr wichtig und ich hoffe, dass viele
Jugendliche seinem Beispiel folgen und eine Karriere in unserer
zukunftsträchtigen Branche - mit Fast-Jobgarantie - anstreben", sagte
Schenner.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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