Direkt zum Inhalt
Schreiend bunt und mit viel Liebe zum Detail: In Ivy’s Pho House wird authentische nordvietnamesische Pho serviert.

Restaurantkonzept: Pho-zügliche Suppen

08.03.2017

Streetfood aus Nordvietnam gibt’s seit kurzem in Martin Hos neuem Suppen-Bistro Ivy’s Pho House. Hier liegt der Fokus auf der traditionellen Suppe der vietnamesischen Küche

Ex-Model Ivana Gebel leitet den Betrieb.

Martin Ho stammt ursprünglich aus Nordvietnam, und da liege es nahe, die Küche seiner Heimat – zumindest einen Teil davon – auch nach Wien zu bringen, sagt seine Lebensgefährtin Ivana Gebel, Geschäftsführerin von Ivy’s Pho House in der Mariahilfer Straße. 

Eines muss man schon sagen: Ein Besuch in dieser kreischend bunten Suppen-Bar versetzt einen schnell in eine andere Welt. Die Kunst der Inszenierung eines gastronomischen Themas – ja, das liegt ihm. Und es wäre nicht Martin Ho, wenn er auch bei der überschaubaren Speisenauswahl am kulinarischen Herzstück, den Phos, nicht auf Authentizität setzte. Sie werden nach einem Originalrezept seiner Mutter hergestellt. 

Anti-Hangover-Pho

Neben schmackhaften Phos (Beef, Chicken, Mix, Black Phantom mit Fischlaibchen und einer Anti-Hangover-Variante mit Hennessy Cognac) gibt es auch Dim Sum und Sommerrollen. 
„Wir sind eine Kette“, sagt Ivana Gebel gegenüber der ÖGZ. Und das, obwohl Ivy’s Pho House erst die erste von geplant mehreren Filialen in Wien ist. Der zweite Standort soll im Mai in der Wollzeile eröffnet werden. Hinter Ivy’s Pho House steckt auch ein Takeaway-Konzept, mit dem Dienstleister Foodora wird derzeit verhandelt. „Franchise wird es keines werden und unter der Führung der DOTS-Group bleiben“, sagt Ivana Gebel. Die Lage in der Mariahilfer Straße ist für einen Betrieb dieser Art perfekt: Frequenzlage, viele Büros und auch Abendpublikum. „Es wird bisher sehr gut angenommen“, sagt die Geschäftsführerin. Der Anteil an Speisen, die im Takeaway verkauft werden, liegt derzeit bei etwa 50 Prozent. Mit einem Partner wie Foodora soll und wird sich das aber ändern. Auch eine Listung bei „ubereats“ steht bevor, damit wird sich auch der Lieferradius vergrößern. 

Ob ein Konzept wie Ivy’s Pho House auch in kleineren Städten funktioniert? „Also in Salzburg könnte ich mir das gut vorstellen“, sagt Ivana Gebel. Für den Sommer sieht sich die Neo-Gastronomin auch gut gerüstet – dank Schanigarten, den man sich mit dem DOTS teilen wird. Es wird auch ein Salat- sowie Reisgericht geben. Obwohl Pho auch im Hochsommer funktioniert – zumindest in Vietnam.

Autor/in:
Alexander Grübling
Werbung

Weiterführende Themen

Gastronomie
16.01.2020

Meissl Architects entwerfen für Gastronom und Männermodel Selle Coskun ein neues Szenelokal in Innsbruck. 

Cafe
29.10.2019

Das "Drilling" in Hamburg war für den diesjährigen Leaders Club Award nominiert. Das Konzept vereint ein Third-Wave-Café, eine Mixologen-Bar sowie eine Craft-Destille.

Wir haben nach coolen Bar-Konzepten gesucht. Und z.B. im Drilling gefunden.
Gastronomie
24.10.2019

Drei von uns ausgewählte Nominierte des diesjährigen deutschen Leaders Club Award, die wir für besonders spannend und inspirierend halten: Das Siegerkonzept wird am 24. Oktober präsentiert

Karl Wögerer engagiert sich für eine lebendige Wirtshauskultur mit einem  Qualitätsversprechen an die Gäste.
Gastronomie
22.10.2019

Der Obmann der oberösterreichischen KultiWirte über den Strukturwandel in der Gastronomie, Regionalität und Digitalisierung und wie man die Wirtshauskultur lebendig hält.

Keine Angst vor Robotern: Die produzieren im Spyce (Boston) günstige und schmackhafte Bowls.
Gastronomie
13.06.2019

Jean-George Ploner sprach am 3. Brennpunkt Innovation der FH Salzburg, der den Schwerpunkt Gastronomie hatte, über Gastrokonzepte mit Zukunft.
 

Werbung