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Richtig zubereiten will gelernt sein

28.05.2010

In der Vienna School of Coffee können Anfänger und Profis ihr Kaffeewissen erweitern

Die beiden Baristi Johanna Wechselberger und Rüdiger Eggers begrüßten anlässlich der Eröffnung der Vienna School of Coffee den FG Obmann der Kaffeehäuser Wiens Berndt Querfeld

Kaffee ist ein komplexes Thema. Wie beim Wein beginnt der Qualitätsanspruch schon im Ursprungsland. Die Verarbeitung, der Transport, das Rösten... das alles trägt dazu bei, ob es ein guter oder schlechter Kaffee wird. Aber auch die besten Bohnen und die teuerste Maschine helfen nichts, wenn der Barista nicht richtig mit den Geräten umgehen kann. In der neu eröffneten Vienna School of Coffee finden Anfänger, Profis und private Kaffeeliebhaber die Möglichkeit, ihr Wissen rund um die braune Bohne zu erweitern. „Wir haben mehr als drei Monate gesucht, bevor wir im Wiener Servitenviertel unsere Bleibe gefunden haben“, erklärt Barista Rüdiger Eggers. Gemeinsam mit Johanna Wechselberger, der Vizeweltmeisterin in Ibrik (türkische Kaffeezubereitung), haben sie sich ihren Traum der eigenen Kaffeeschule erfüllt.

Sie arbeiten unabhängig von Kaffeefirmen unabhängig. „Wir beziehen unseren Kaffee aus einer kleinen Wiener Rösterei, die spezielle für uns verschiedene Sorten röstet, dazu reinsortigen Kaffee wie Äthiopien Sidamo, Costa Rica Terrazzu oder Kenja. Die Schule umfasst fünf Arbeitsplätze mit zweigruppigen Profi-Espressomaschinen, aber nicht nur die Espressozubereitung wird gelehrt, sondern es werden auch die Kaffeezubereitung mit der Karlsbader Kaffeekanne oder mit der neuesten Erfindung, der Aeropress, gezeigt.

Das umfangreiche Kursprogramm umfasst unter anderem zweitägige Barista-Kurse, die Theorie-Elemente für die SCAE (Speciality Coffee Association Europe) – Prüfung enthalten, sowie eintägige Sensorik- oder Latte Art Kurse. „Falsche Einstellungen, schmutzige Geräte,  oder inkorrekt gelagerten Kaffee findet man in den besten Kaffeehäusern. Wir beraten und unterrichten vor allem Technik und Sensorik, damit die Teilnehmer lernen, Fehler selber zu erkennen und auszubessern“, erklären Johanna Wechselberger und Rüdiger Eggers. „Am Freitag und Samstag haben wir immer Open House. Wir sind kein Kaffeehaus. Kunden können aber gegen eine freiwillige Spende verschiedene Kaffeesorten unterschiedlich zubereitet verkosten. Wir zeigen auch das Rösten von Kaffee mit unserem Proberöster.

Darüber hinaus kann man bei uns jegliches Zubehör kaufen – vom Tamper über bodenlose Siebträger, eingruppige Espressomaschinen, Mahlwerke und/oder Thermometer bis zu Reinigungsmitteln.

Irene Stelzmüller

Info:
Vienna School of Coffee
1090 Wien, Hahngasse 22
Tel.: 0650/639 93 60
www.viennaschoolofcoffee.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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