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Rocking Baroque

16.06.2015

Das Renaissance Wien im 15. Bezirk positioniert sich nach umfangreichem Umbau völlig neu

Rocking Baroque als Gestaltungselement in jedem Zimmer.

Schwieriger Standort und abgewohntes Design: So könnte man in Kürze die Herausforderung beschreiben, vor der der Neubetreiber des Renaissance Hotels Bierwirth & Kluth Hotelmanagement stand, der mit dem Renaissance bereits das zweite in Wien und insgesamt vierte Haus für Marriott betreibt. Insgesamt 15 Millionen wurden hier investiert. Ungewöhnlich viel Geld für einen Hotelstandort im nicht so beliebten Westen Wiens. Hier hofft man einerseits von der unmittelbaren Umgebung, einem sich im Prozess der Gentrifizierung befindlichen Bezirk und dem nahen Schloss Schönbrunn zu profitieren. Daher auch das Thema des Hotels: Rocking Baroque.

Rock wegen des legendären Clubs U4 gleich gegenüber und Barock wegen Schönbrunn. Beißt sich ein bisschen mit „Renaissance“ wie auch mit dem gastronomischen Konzept „Orient Express“, das sich Gastro-Berater Robbie Bargh aus London ausgedacht hat. Das Restaurant mit seiner reich dekorierten „Wunderkammer“ soll zum Herzstück des Hotels werden und vor allem auch die „Locals“ anlocken. Das könnte funktionieren, denn anspruchsvolle internationale Gastronomie, die trotzdem casual daherkommt, suchte man in unmittelbarer Umgebung bislang vergeblich.

Die Gestaltung der Zimmer mit Damen in barocken Unterkleidern an der Badezimmerwand ist sehr gelungen, weil dezent genug und hochqualitativ, auch technisch. Dazu kommt eine auffällige neue Fassade des Hotels.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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