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Römerquelle verkauft mehr im Ausland

11.07.2005

Der Mineralwasserbrunnen Römerquelle will heuer rund eine Million Euro aus Exporterlösen erwirtschaften. Mehr als 45 Prozent davon sollen in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin erzielt werden, so das Unternehmen.

Im ersten Halbjahr 2005 verzeichnete Römerquelle laut Geschäftsführerin Karin Trimmel wertmäßige Zuwächse bei den Ausfuhren von fast 18 Prozent. Im Geschäftsjahr 2004 hatte das Unternehmen im Gesamtgeschäft einen Absatzrückgang hinnehmen müssen.

Auf den Exportmärkten (Deutschland, Ungarn, Slowenien, Slowakei und der Schweiz) verfolgt Römerquelle nun den Markenaufbau über die Gastronomie. Es könne, so Trimmel, nicht der Weg der Römerquelle sein, sich mit hohen Listungsgebühren bei Lebensmitteldiskontern einzukaufen, um dann als hochwertige Premiummarke verschleudert zu werden. Außerdem müssten noch hohe Logistikkosten einkalkuliert und namhafte Beträge in Konsumentenwerbung investiert werden.

Die gewählte Exportstrategie der Römerquelle führe zur steten Verbesserung der Wertschöpfung: So sei der wertmäßige Anteil der Gastronomiepackungen an den Ausfuhren im ersten Halbjahr 2005 von 47 auf 66 Prozent gestiegen, der Anteil der Emotion-Getränke von 22 auf 30 Prozent. Auch am Berliner Markt könne die ertragsorientierte Entwicklung nachvollzogen werden. Hier halte Römerquelle bei durchschnittlichen Verkaufspreisen von 1 Euro für die 1-Liter-Flasche und von 1,30 Euro für eine 0,5 l-Flasche Emotion.

Eine ausführliche Berlin-Reportage lesen Sie demnächst in der ÖGZ und im Forum Gastronomie.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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