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Rohdiamanten-Weine:

08.12.2004

Unter diesem Motto präsentierten österreichischen Weingüter aus allen weinbautreibenden Bundesländern und Gäste ihre neuesten Schätze. Ein Blick in die Schatzkisten von Walter Tucek.

Der neue Jahrgang 2004 und damit die Frage nach dem Jahrgangscharakter im allgemeinen stand im Mittelpunkt einer Präsentation, welche heuer zum neunten Mal im Wiener Palais Coburg über die Bühne ging. Erstmals nach der anstrengenden Zeit der Lese kamen Winzer aus dem Wien, dem Kremstal, dem Kamptal, der Südsteiermark, vom Neusiedler See, dem Mittelburgenland, aus Südtirol, aus Ungarn und Rheinhessen zusammen, um ihre noch ungeschliffenen 2004er mit einem Fachpublikum zu degustieren und diskutieren.

Rohdiamanten sind ja oft für Laien nicht als wertvolle Edelsteine erkennbar, und dieses Bild lässt sich auch gut auf die jungen Weine aus den verschiedenen Regionen übertragen. Vegetationsverlauf, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Witterung der einzelnen Gebiete, die Eigenständigkeit des jeweiligen Terroirs und deren Auswirkungen auf die Trauben wurden analysiert. Erstmals wurde auch ein Bierproduzent in diese Runde aufgenommen: Schließlich stammt der Hopfen für das Jahrgangspils von Reininghaus aus einer echten „Appellation“ und wird jahrgangs- und lagenrein eingebraut, sodass man auch bei diesem Produkt getrost über Jahrgangsspezifika sprechen kann. Zusammenfassend lässt sich in ganz Mitteleuropa ein frischerer, eleganterer Jahrgang als im Vorjahr feststellen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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