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Rosenberger stellt Insolvenzantrag

10.12.2018

Der Autobahnraststättenbetreiber soll heute den Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens stellen. 600 Jobs wackeln. 

Raststättenbetreiber Rosenberger ist pleite. Laut Arbeiterkammer warten Hunderte Beschäftigte auf ihre Novemberlöhne bzw. Weihnachtsgelder, deshalb sollen nun in allen Rosenberger-Raststätten Infoveranstaltungen abgehalten werden. Laut Standard konnte auch ein größerer Lieferant kürzlich nicht bezahlt werden. Der Verein Creditreform beziffert die Verbindlichkeiten mit rund 12 Millionen Euro. Nun soll ein Sanierungsverfahren beantragt werden. Betroffen sind 17 Raststätten. Oberstes Ziel sei es, das Unternehmen zu sanieren, Arbeitsplätze zu sichern und eine Lösung für den Fortbestand der Rosenberger-Gruppe zu ermöglichen, wie die APA meldet.

Die Rosenberger-Unternehmensgruppe besteht aus der Rosenberger Tankstellen GmbH und der Rosenberger Restaurant GmbH, die jeweils 100-prozentige Töchter der Rosenberger Holding sind. Die drei Gesellschafter der Rosenberger Holding GmbH sind nach Unternehmensangaben Jiang Haiping, Liu Xudon und Liu Wen-Yi. Die Betriebe der Marke Landzeit des Gastronomen Wolfgang Rosenberger stehen in keinem Zusammenhang mit den Rosenberger-Betrieben und sind nicht betroffen. 

 

 

Autor/in:
Alexander Grübling
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