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Rotweingeschichte: Vier Jahrzehnte Pinot Noir 1972 – 2004

09.05.2005

Mit dem Jahrgang 2004 gibt es vom Weingut JURIS aus Gols im Burgenland erstmals Pinot Noir von jeweils vier Lagen aus Gols (Unger, Reit, Breitenteil, Haide) und aus Breitenbrunn (Groß Kirchried, Goldberg, Weiern, Mitterberg).

Grund Genug für Winzer Axel Stiegelmar die Kompetenz von JURIS bei Pinot Noirs im Rahmen einer Verkostung unter Beweis zu stellen. Er präsentiert die geschmackliche Vielfalt, die stilistischen Besonderheiten und die Lagerfähigkeit der JURIS Pinot Noirs, die in vier verschiedenen Jahrzehnten vinifiziert wurde: Von den 70er Jahren bis heute. In einer bemerkenswerten Auswahl mit Höhepunkten: So wurde der Pinot Noir Reserve 2001 soeben in London beim jährlichen Austrian Tasting der Österreichischen Weinmarketing ausgezeichnet. „The Times” berichtete am 12. März.

Wien, im März 2005: Axel Stiegelmar verkostet mit ausgewählten Weinkennern im Restaurant Meinl am Graben 15 verschiedene Pinot Noirs, die JURIS von 1972 bis heute ausgebaut hat. Der 36jährige Winzer hat diese Auswahl nach Jahrgang, Lagen und Ausbaumethoden getroffen, um die stilistische Entwicklung zu veranschaulichen: „Die Geisteshaltung der Familie, in der wir groß gezogen wurden, hat jeder Generation ihren eigenen, persönlichen Zugang zu dieser schwierigsten und kompliziertesten aller Sorten finden lassen.“ Der Pinot Noir-Experte will auch zeigen, dass bei dieser mehr als 2.000 Jahre alten Rotweinsorte nicht nur „jeder Jahrgang sein Gesicht hat“, sondern auch jede einzelne Lage. Andere Rebarten wie beispielsweise Zweigelt sind nicht so elegant und facettenreich. Sie liefern vorhersehbare Ergebnisse, vor allem wenn sie unter selben Bedingungen wachsen. Pinot Noir überrascht immer wieder durch seinen charakterlichen Eigenwillen, eine gewisse Lebendigkeit, die andere Rebsorten nur selten vorweisen. Stiegelmar erklärt das so: „Pinot Noir ist geschmacks- und nicht tannin-definiert“.

JURIS bemüht sich die Besonderheit dieser Traube, die sich im 19. Jahrhundert als Basis für die großen Burgunderweine entwickelt hat, herauszuarbeiten und hochzuhalten:
Vollmundiger, körperreicher Geschmack, fruchtiges Aroma, harmonisch hinsichtlich Säure und Tannin, helleres, leuchtendes Rubinrot.
Der große Durchbruch des Pinot Noirs, der im Lauf der Jahrzehnte „immer lebendiger und fruchtiger geworden ist“, kam für JURIS ab dem Jahr 2000. Internationale Auszeichnungen folgten. Jüngster Erfolg: Der Pinot Noir Reserve 2001 wurde soeben in London beim jährlichen Austrian Tasting der Österreichischen Weinmarketing ausgezeichnet. Außerdem hat JURIS neue Importeure in New York, England und Schweden gewonnen. Damit exportiert das burgenländische Weingut nun etwa 20 Prozent seiner Pinot Noir-Produktion von jährlich rund 300 hl.

Falls Sie weitere Fragen zu den Pinot Noirs von JURIS oder dem Weingut haben, kontaktieren Sie bitte: Axel Stiegelmar, Tel: 0 21 73 / 27 48 oder Andrea Schneider von der JURIS – Pressestelle in der PR-Agentur Prima: 0 1 / 533 66 70 – 40, andrea.schneider@prima.co.at.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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