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Rührei mit Schnittlauchblüten

12.05.2003

Ob in der Früh, zu Mittag, am Nachmittag zwischendurch – Rühreier, natürlich aus Bodenhaltung, haben immer Saison und schmecken köstlich. Diesmal stellen wir eine außergewöhnliche Variation vor, die bei Ihren Gästen sicher große Aufmerksamkeit erringen wird.

Zubereitung: Rührei auf Toast ist eines der einfachsten und zudem schnellsten Gerichte, denn es läßt sich in wenigen Minuten zubereiten. Noch schmackhafter und natürlich auch phantasievoller wird das Rührei, wenn man fein gehackte Petersilie, Schnittlauchröllchen und eine Handvoll violette Schnittlauchblüten hinzufügt. Das bringt Farbe und Abwechslung ins Kulinarik-Spiel. Die Blütenköpfe von den Halmen abschneiden und dann die einzelnen Blüten mit der Schere von ihren kleinen Stielen abtrennen. Im allgemeinen setzt sich jeder Blütenkopf aus 30 bis 40 Einzelblüten zusammen. Die Schnittlauchröllchen und die gehackte Petersilie mit den Blüten vermischen.

Die Eier mit Salz und Pfeffer sowie der Milch verschlagen. Die Butter in einem schweren Topf zerlassen. Die verschlagenen Eier hinzufügen. Bei schwacher Hitze 1 bis 2 Minuten unter ständigem Rühren garen, bis das Rührei gerade zu stocken beginnt. Dann die Kräuter und die Blüten hinzufügen. Das Rührei zum Servieren auf getoastetem, mit Butter bestrichenem Weißbrot anrichten und mit einigen frischen Schnittlauchblüten bestreuen.
Küchentipp: Rührei mit Schnittlauchröllchen und -blüten ist eine delikate Füllung für Sandwiches. Der Vorteil des Gerichtes: schnell, einfach mit Mindestaufwand zu bewerkstelligen. Weintipp: Leichte Sommerweine mit nicht zu hohem Säuregehalt eignen sich bestens.
Zutaten:
30 ml (2 EL) Schnittlauchblüten (ganz frische Blüten aussuchen), 30 ml (2 EL) in feine Röllchen geschnittener Schnittlauch (ganz junge Halme), 15 ml (1 EL) sehr fein gehackte Petersilie (ganz frische Blätter), 4 Eier, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 60 ml (4 EL) Milch oder Sahne, 50 g Butter. Zum Servieren: 4 Scheiben getoastetes Weißbrot, mit Butter bestrichen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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