Direkt zum Inhalt
Bild: v.l.n.r. - Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung (ÖW), Elisabeth Udolf-Strobl, Sektionschefin im BWMFW, Alla Manilowa, Vizeministerin für Kultur, Russland und Dmitrij Ljubinskij, Botschafter der Russischen Föderation in Österreich

Russland: Der lange Schatten Peter des Großen

21.11.2017

Mitte November fand in St. Petersburg der feierliche Abschluss des Tourismusjahres Österreich-Russland statt. Der Erfolg der Initiative zeigt sich auch in der Zunahme russischer Gästezahlen um 25,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Das zur Stärkung der bilateralen Tourismusbeziehungen initiierte gemeinsame Tourismusjahr Österreich-Russland ging am 16. und 17.November in St. Petersburg feierlich zu Ende. Im Tourismusjahr trafen bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und Initiativen österreichische und russische Destinationen, Unternehmen sowie Experten zusammen. Die wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontakte wurden intensiviert und das Verständnis zwischen Österreich und Russland nachhaltig gefördert. Der Erfolg der Initiative zeigt sich auch in der positiven Entwicklung der russischen Gästezahlen in Österreich. Von Jänner bis September 2017 besuchten rund 257.400 russische Gäste (918.400 Nächtigungen) Österreich. Dies entspricht einem Zuwachs von 25,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

20 geschichtsträchtige Plätze

Ein konkretes Ergebnis des Tourismusjahres ist die Beteiligung Österreichs an der Kulturstraße, die den Spuren Peters des Großen durch ganz Europa folgt. Allein in Österreich befinden sich mehr als 20 geschichtsträchtige Plätze in Bezug auf den russischen Monarchen, so zum Beispiel in Baden, wo Peter I. 1698 erstmals mit den heilenden Eigenschaften von natürlichem Mineralwasser vertraut gemacht wurde. In der Folge ließ er in Russland die ersten hydrotherapeutischen Anstalten erbauen, die heute immer noch beliebte Erholungsorte sind, darunter „Martialische Wasser“ in Karelien, der Kurort Lipezk oder die über hundert Kurheime und Heilstätten in der Region Stawropol im Nordkaukasus.

Hochrangige Vertreter

Die erfolgreiche Kooperation beider Länder soll auch nach 2017 im Rahmen der Arbeitsgruppe Tourismus der Gemischten Wirtschaftskommission fortgesetzt werden. An der Abschlussveranstaltung in St. Petersburg nahmen unter dem Vorsitz von Alla Manilowa , der russischen Vizeministerin für Kultur und Elisabeth Udolf-Strobl,  Sektionschefin für Tourismus und Historische Objekte im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), viele hochrangige Vertreter und Vertreterinnen beider Länder teil.

Facettenreich wie die Abschlussveranstaltung in St. Petersburg präsentierte sich das gesamte Österreichisch-Russische Tourismusjahr 2017: Bei gemeinsamen Symposien, Arbeitsgruppentreffen und Tourismusveranstaltungen standen Themen wie „Berg- und Sporttourismus", „Tourismus im ländlichen Raum" und „Städte- und Kulturtourismus" im Mittelpunkt. Für die Umsetzung des „Tourismusjahres Österreich-Russland" war in Österreich das BMWFW in enger Zusammenarbeit mit dem Außenministerium (BMEIA), der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Österreich Werbung (ÖW) verantwortlich. Auf russischer Seite war das für Tourismus zuständige Kulturministerium federführend.

Autor/in:
ute.fuith
Werbung

Weiterführende Themen

Die Herren vom Vorstand Airport Klagenfurt und des Mehrheitseigentümers Lilihill.
Tourismus
22.08.2019

Aviation City Klagenfurt: Bis 2024 soll der gesamte Klagenfurter Flughafen komplett neu errichtet werden - inklusive Buchungsportal.

Tourismus
30.07.2019

Nächtigungen in der Vorsaison stiegen laut WIFO um 3,7 Prozent. Dennoch ist der Zeitraum Mai bis Juni kein wirklich guter Indikator für die ganze Sommersaison.

Tourismus
25.07.2019

Das Fluggasthelfer-Portal AirHelp hat die 20 größten DACH-Flughäfen analysiert und auf Verspätungen abgeklopft. Das Ergebnis ist für den Wiener Flughafen auch heuer wieder ernüchternd.

Das Nachtleben einer Stadt ist ein bestimmender Faktor der soziokulturellen, wirtschaftlichen und urbanen Standortqualität.
Gastronomie
25.07.2019

4.300 Unternehmen, 24.000 Beschäftigte, 440 Millionen Euro Bruttowertschöpfung: Das Wiener Nachtleben wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor.

Hotellerie
25.07.2019

Geht es nach den Plänen von Wien Tourismus, dürfen Privatvermieter auf Airbnb und Co künftig nur mehr 90 Tage im Jahr anbieten. 

Werbung