Direkt zum Inhalt
Das Kuchenstück ist zu klein, 140 Mitarbeiter müssen gehen.

Sacher-Hotels: 140 Mitarbeiter müssen gehen

15.09.2020

Nicht einmal 30 Prozent der Umsätze aus dem Vorjahr erwirtschaftete man heuer. In Wien verlieren 105 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, in Salzburg 35. 

Im Vorjahr erwirtschaftete man noch rund 100 Millionen Euro, heuer waren es nicht einmal 30 Millionen: Bei den Sacher-Hotels brennt der sprichwörtliche Hut.

Wie Geschäftsführer Matthias Winkler in einem ORF-Interview bekanntgab, habe das Sacher derzeit zwar nur eingeschränkt geöffnet. Die Auslastung erreiche aber bei Weitem nicht einen Level, bei dem ein wirtschaftlicher Betrieb möglich wäre. Man versuche die für die Mitarbeiter schlimme Situation sozial abzufedern, zudem stehe eine Wiedereinstellung im Raum - sobald die dramatische Situation ein Ende habe.

Die verbleibenden 345 Mitarbeiter in Wien bleiben laut Unternehmen in Kurzarbeit. „Wir wissen nicht, ob wir sie überhaupt wie vorgesehen zu 30 Prozent beschäftigen können. Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, so Winkler gegenüber dem ORF.

Autor/in:
Alexander Grübling
Werbung

Weiterführende Themen

Die Sperrstunde wird vorverlegt - vorerst in Westösterreich.
Gastronomie
22.09.2020

Die Maßnahmen werden verschärft: Ab kommenden Freitag schließen Lokale in Vorarlberg, Tirol und Salzburg bereits um 22 Uhr. 

Kommentar
17.09.2020

Unser Finanzminister verblümelt die dringend notwendigen Hilfszahlungen und die Regierung verschärft die Coronamaßnahmen auf ein für Gastronomen geschäftschädigendes Maß.

Die Innsbrucker Herbstmesse ,light‘ und der Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie werden heuer nicht stattfinden.
Gastronomie
17.09.2020

Die Herbstmesse „light“ und der Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie finden heuer nicht statt.

Hotellerie
10.09.2020

Die Hoteliers und Gastwirte in der Innsbrucker Altstadt trifft es heuer gleich doppelt: Corona-Krise und ­Riesen-Baustelle. Die ÖGZ hat sich umgesehen

Tourismus
04.09.2020

Ab heute gilt die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde. Sie macht die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Je nach ...

Werbung