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Salzburger Tourismuswirtschaft für Olympia 2014

07.04.2005

Die Olympischen Spiele 2014 wären für Salzburg ein dringend gewünschter Job-Motor.

Zumindest unter den Salzburger Tourismusdirektoren herrscht Einigkeit, wenn es um die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2014 geht. „Österreich ist Wintersportland Nummer eins in Europa und absoluter Marktführer. Es ist eine internationale Notwendigkeit, dass sich Österreich und somit das SalzburgerLand nicht auf diesen Lorbeeren ausruht, sondern sich für die größte Wintersportveranstaltung der Welt wieder bewirbt“, betont Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft.

Die geplanten Investitionen für Olympia 2014 setzen sowohl in der regionalen als auch der nationalen Wirtschaft kräftige Impulse mit positiven Auswirkungen auf Unternehmensgewinne, einer steigenden Beschäftigung vor allem im Tourismussektor und der Baubranche und zu Steuermehreinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden.
Bis zu 1.800 neue Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse erwarten Salzburger Arbeitsmarktexperten pro Jahr und im Zeitraum 2008 bis 2014. Auch nach den Olympischen Spielen werden Arbeitsplätze erhalten bleiben. Allein für den Tourismusbereich sind es nach 2014 bis zu 1.000 Arbeitsplätze.

Speziell für die Tourismusbranche prognostiziert das Institut für Höhere Studien Folgendes: Die Zuschauer werden sich aus 40 Prozent Tagespublikum und 60 Prozent Nächtigungsgästen zusammensetzen. Daraus lässt sich ableiten, dass zusätzliche Einnahmen durch die Nächtigungsgäste im Jahr der Spiele in etwa 23 Millionen Euro betragen werden. Aufgrund der hohen Nachfrage dieser Klientel nach 4- und 5-Sterne-Kategorie-Betrieben können weitere zusätzliche Einnahmen von rund 35 Millionen Euro erwartet werden, so das IHS.
Auch die Salzburger Arbeiterkammer und der Österreichische Gewerkschaftsbund stehen hinter dem Projekt Olympia 2014. Denn bei methodisch strenger und zurückhaltender Analyse lösen nach Berechnungen der AK-Wirtschaftsexperten Olympische Spiele in Salzburg beträchtliche Wachstums- und Beschäftigungseffekte aus.
Jetzt müssen nur noch die Salzburger bei der laufenden Volksbefragung ihr Ja zu Olympia 2014 im SalzburgerLand geben.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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