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"Schanigartennovelle für Gäste und Wiener Wirte von unschätzbarem Vorteil"

09.06.2010

Weniger Bürokratie, mehr Genuss: Von der geplanten Novellierung der Gewerbeordnung profitieren alle. Die Gastronomiebranche zeigt sich über den von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eingebrachten Entwurf sehr erfreut.

Josef Bitzinger ist mit der Schanigartennovelle zufrieden

Die Gastronomiebranche zeigt sich über den von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eingebrachten Entwurf zur Novellierung der Gewerbeordnung, wonach Gastgärten auf öffentlichem Grund bis 23 Uhr und auf privatem Grund bis 22 Uhr offenhalten können und Gärten mit weniger als 100 Sitzplätzen keine zusätzliche, aufwändige Genehmigung benötigen, sehr erfreut.

"Die Wiener Gast- und Schanigärten sind das erweiterte Wohnzimmer der Wiener und der Touristen.

Mit der Novelle, die gemeinsam von Ministerium, Wirtschaftskamamer, Städte- und Gemeindebund erarbeitet wurde, wird sichergestellt, dass auch in Zukunft die jahrhundertealte Tradition der Schanigärten - unter voller Berücksichtigung der Anliegen der Wirte und Anrainer - erfolgreich fortgeführt werden kann", sagt Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft. Auch Wiens Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank wertete bereits vor mehr als einem Monat die geplante Gesetzesnovelle positiv.Konkret sieht die Novelle eine Beibehaltung der Öffnungszeiten vor. Ursprünglich wurde diskutiert, dass längere Öffnungszeiten nur mehr über komplizierte und kostenintensive
Betriebsanlagengenehmigungsverfahren im jeweiligen Einzelfall möglich wären. Letztlich ist man aber den Argumenten der Wirtschaftskammer gefolgt. Bitzinger: "Eine Verkürzung der Öffnungszeiten in den umsatzstarken Abendstunden hätte einen schweren wirtschaftlichen Schaden für Gastwirte und Kaffeehausbetreiber bedeutet."

Zusätzlich wird durch die aktuelle Novelle normiert, dass Gast- und Schanigärten bis zu 100 Verabreichungsplätze unter bestimmten Voraussetzungen keine Betriebsanlagengenehmigung benötigen und es zu keinem zusätzlichen administrativen Aufwand für die Wiener Wirte kommt. "Die Schanigärten tragen aktiv zur Steigerung der Lebensqualität bei und sind besonders beliebt, sowohl bei Touristen wie auch bei den Wienerinnen und Wienern. Es ist wichtig, diese Tradition zu pflegen und die Rahmenbedingungen dafür zu optimieren", so Bitzinger.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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