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Schenner: Österreich möchte "charmantestes Urlaubsland der Welt" sein

10.03.2006

Eine Lanze für den "österreichischen Charme" brach der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, Hans Schenner, bei der internationalen Österreich-Pressekonferenz auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin.

"Vor einem Jahr haben wir hier auf der ITB für einiges Aufsehen
gesorgt mit der Ankündigung, der Charme der österreichischen
Gastgeber soll UNESCO-Weltkulturerbe werden. Unzählige Medien haben
diese Initiative aufgegriffen und damit eine weitreichende Diskussion
bei unseren Gästen und in der touristischen Fachöffentlichkeit
ausgelöst. Eine Art Selbstreflexion, die für das Urlaubsland
Österreich, aber auch für die Weiterentwicklung unserer touristischen
Dienstleistungsqualität von entscheidender Bedeutung ist", zog
Schenner eine erste Bilanz: "Das ist genau das Ziel unserer Aktion,
die wir als betriebliche Interessensvertreter gemeinsam mit unserem
Partner, dem Veranstalterverband Österreich, und mit Unterstützung
der Österreich Werbung (ÖW) gestartet haben. Nämlich zur Diskussion
zu stellen, was Charme tatsächlich ist, wie sich Dienstleistung zeigt
- und wie sie sich weiterentwickeln soll", sagte Schenner in der
gemeinsam mit Wirtschafts- und Tourismusminister Martin Bartenstein
sowie ÖW-Chef Arthur Oberascher abgehaltenen Pressekonferenz.

Anhand kleiner, aus dem Alltag gegriffener Anekdoten zeigte
Schenner die, wie er sagte, "insgesamt fünf Ausprägungen des
österreichischen Charmes" auf: den "imperialen Charme", der
vorwiegend in der Bundeshauptstadt anzutreffen sei, den "ländlichen
Charme", den "kunstvollen Charme", den "alpinen Charme" und - für
deutsche Gäste besonders interessant - den "alemannischen Charme".
Nachzulesen, so Schenner, sind die Charme-Besipiele übrigens im
"Großen Buch vom österreichischen Charme", das in kürze über den
Christian Brandstätter-Verlag im Buchhandel erhältlich sein wird.

Auf die Frage, wie es nun um die angekündigte Einreichung zum
UNESCO-Weltkulturerbe steht, meinte Schenner: "Den Charme der
österreichischen Gastgeber als Weltkulturerbe vorzuschlagen hat ja
erst in zweiter Linie mit einer offiziellen Verleihung oder Urkunde
zu tun. In erster Linie ist damit eine explizite Haltung, eine
bestimmte Wesensart der Österreicher gemeint. Und wir wollen alles
daransetzen, diese Eigenart zu bewahren und zu kultivieren". Sollten,
so Schenner abschließend, die Bemühungen des Tourismus und damit der
Charme der heimischen Gastgeber eines Tages als Weltkulturerbe
anerkannt werden, "so freut uns das". Geschehen könnte dies in
frühestens fünf bis sieben Jahren. Denn so lange dauere ein
Anerkennungsverfahren mitsamt den dafür notwendigen
Vorbereitungsmaßnahmen. "Wirklich erfolgreich aber sind wir dann,
wenn Österreich bei seinen Gästen zu recht dafür bekannt ist, das
charmanteste Urlaubsland der Welt zu sein".

Zum Thema charmantes Österreich wurde im Internet eine eigene
Adresse (www.charmingaustria.at) eingerichtet, auf der man seinen
Charme übrigens auch selbst unter Beweis stellen kann.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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