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Schenner: Rekordbeschäftigung in Österreichs Tourismusbetrieben

02.09.2005

Die österreichischen Tourismusbetriebe bieten mehr Menschen als je zuvor eine Beschäftigung. "Ende Juli 2005 waren erstmals in der Geschichte mehr als 180.000 Personen in Gastronomie und Hotellerie beschäftigt," freut sich Bundesspartenobmann KR Johann Schenner der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich. "Damit setzt sich der laufende Trend zunehmender Beschäftigung im Tourismus eindrucksvoll fort und zeigt, wie sehr wir uns um Qualität bemühen", so Schenner.

Mit 181.880 Arbeitnehmern im Gastronomie- und Beherbergungswesen
stellen die heimischen Tourismusbetriebe diesen Sommer den Menschen
in Österreich 4.914 Arbeitsplätze mehr zur Verfügung als noch im Juli
des Vorjahres. Dies entspricht einer Steigerung von 2,78%. "Trotz des
schlechten Wetters und des leichten Rückgangs der Nächtigungszahlen
ist die Tourismusbranche nach wie vor Motor für neue Arbeitsplätze",
erläutert Schenner.

Gleichzeitig hat sich aber auch der Anteil an Arbeitslosen in der
Branche erhöht. Mit Stichtag 30. Juli 2005 waren 26.140 arbeitslose
Personen der Tourismusbranche zugerechnet. Dabei muss man jedoch
folgendes bedenken: Einerseits wollen oder können nicht alle
arbeitslos gemeldeten Personen im Tourismus arbeiten, etwa aufgrund
von Betreuungspflichten, mangelnder Mobilität oder fehlender
Qualifikation bzw. bereits bestehender Wiedereinstellungszusagen.
Andererseits wären viele Arbeitslose eher einer anderen Branche
zuzurechnen, da sie nur für einen kurzen Zeitraum vor ihrer
Arbeitslosigkeit im Gastgewerbe beschäftigt waren.

Daher zeigt die Arbeitslosenstatistik nur begrenzt das mögliche
inländische Arbeitskräftepotenzial, parallel dazu muss zur
Entwicklung der Arbeitslosigkeit die Beschäftigungsentwicklung
betrachtet werden. "Denn nur an den Zahlen der geschaffenen
Arbeitsplätze sieht man tatsächlich, welchen Beitrag die
Unternehmerinnen und Unternehmer der Tourismusbranche zur Belebung
des Arbeitsmarktes leisten. Und dieser Beitrag kann sich wirklich
sehen lassen", so Schenner abschließend.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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