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Schlafen auf der Baustelle

19.06.2018

Hamburg ist eine reizvolle Destination, vor allem dann, wenn man sie bei regenfreiem Wetter besucht. Auch (Klein-)Kinder können dort ihren Spaß haben, man darf sie nur nicht überfordern. Obwohl das nicht ganz stimmt, auch Architektur kann interessant sein, wenn sie für kleine Besucher inszeniert wird. Wie schön, dass es viele Touristenziele Hamburgs schaffen, Kindern während des Besuchs ein Programm zu bieten und sie ein wenig zu beschäftigen.

Im Chocoversum beispielsweise dürfen sie selbst Schokolade machen und dabei lernen, dass es verschiedene Qualitätsstufen gibt, die man auch schmeckt. Im Miniatur-Wunderland wiederum sorgt ein Suchspiel für viel Heiterkeit – auch bei Erwachsenen. Es muss einen nicht an jeder Ecke ein Kasperl anspringen, um Kinderfreundlichkeit zu signalisieren. 

Kinder- und familienfreundlich ist auch die österreichische Jufa-Kette. Zumindest habe ich diese Erfahrung in Österreich gemacht. Und weil kürzlich ein Jufa-Hotel in Hamburg eröffnet hat, in der Hafencity, war es naheliegend, dort zu buchen. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Das neue Vier-Sterne-Haus wurde leider zu früh eröffnet. Klarerweise geht man als Betreiber davon aus, dass Baustellen rechtzeitig fertig werden. Tun sie das nicht, muss man sich die Frage stellen, ob man Gäste überhaupt in ein unfertiges Haus reinlässt. Da hilft es auch nicht, wenn das Personal bemüht ist. Baustellenlärm ab 7.30 Uhr (Bohren, Hämmern) ist nicht zumutbar. Und wenn beim Betreten des Hotels drei Stockwerke darüber gerade ein tonnenschweres Fenster eingebaut wird (schwebende Last), dann kann einem schon angst und bange werden. Securitys an allen Eingängen und Arbeiter, die einem am Weg zum Frühstück über den Weg laufen, sind da noch das geringste Übel – die können nichts dafür. Die Stadt war kinderfreundlicher als das Hotel. Und das ist gar nicht bös’ gemeint. 

Autor/in:
Alexander Grübling
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