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Schümlikaffee im Palais

28.11.2006

An einem der schönsten Plätze Berlins, dem Boulevard „Unter den Linden“, steht gleich neben der Staatsoper das Opernpalais, das als gastronomisches Zentrum konzipiert wurde. Das Operncafé hat wahrscheinlich die längste Tortentheke Berlins.

Im Gastgarten genießen die Gäste Schümlikaffee und hausgemachte Torten in Pizza-Slice Größe

Das Berliner Palais „Unter den Linden“ entstand 1733, als der Baumeister Friedrich Wilhelm Dietrichs im Auftrag des preussischen Finanzministers Cocceji zwei Privathäuser durch einen Mittelgang zu einem Ganzen verband. 1755 ging das Palais an den Markgrafen Schwedt, 1788 an Prinz Ludwig, und nach dessen Tod übernahm es sein Bruder König Friedrich Wilhelm III.. In den Jahren 1961 bis 1963 wurde das während des Zweiten Weltkriegs bis auf die Außenmauern zerstörte Palais wieder aufgebaut und errang als „Operncafé“ hohen Bekanntheitsgrad. Die Fassade wurde nach historischem Vorbild wieder hergestellt, vor der sich auch die Sommerterrasse befindet. In der Zeit von 1990 bis 1991 wurde der gesamte Komplex von Manfred Otte als gastronomisches Zentrum konzipiert.

Berlin und Wien
Was unterscheidet ein Berliner von einem Wiener Café? In Wien gibt es eigene Frühstückskarten, im Operncafé in Berlin kann der Gast am reichhaltigen Frühstücksbuffet von 8 bis 12 Uhr schlemmen. Das Operncafé verwöhnt alle Naschkatzen mit hausgemachten Tortenkreationen wie der Bauerntorte, einem Weichsel-Streuselkuchen in Pizza-Slice Größe, mit der feinen Champagnertorte oder der Mohn-Feigentorte. Zarte Trüffel und Pralinen gibt es in exklusiven Verpackungen. Zu den Berliner Kaffeespezialitäten gehört natürlich das Kännchen Kaffee, die Tasse Schümlikaffee, eine große Tasse Milchkaffee sowie der Caro Landcafé. Das Besondere ist aber, dass das Oberskännchen am Tisch steht und nicht mit dem Kaffee serviert wird. Darüberhinaus finden sich unter den Heißgetränken die Russische Schokolade mit Wodka oder die Karibische Schokolade mit Rum sowie erlesene Teespezialitäten. Lesungen, Vernissagen und Klaviermusik gehören zum traditionellen Wiener Kaffeehaus.Im Berliner Operncafé lädt man die Gäste zum Operndinner mit Arien und Szenen aus den gängigsten Opern, ­Operetten und Musicals, die als Finale des Abends in einer Kriminal-geschichte mit überraschendem ­Ausgang gipfeln.

Der weitere Spielplan enthält Themenabende wie „Viva l´Amore e Pasta“oder ein Murder Mystery Dinner mit dem Titel „Herr Ober, die Leiche bitte!“. Ob Geburtstag, Hochzeit oder ein festliches Abendessen, die Feier im historischen Ambiente verspricht ein unvergessliches Erlebnis zu werden.
Operncafé, 10117 Berlin, Unter den Linden 5, Tel. 0049/30/202 683,www.opernpalais.de

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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