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Saisonstart auf echtem Schnee.

Seefeld setzt auf Snowfarming

15.11.2016

Seefeld zeigt, wie man Schnee umweltfreundlich konserviert. Die Loipen sind bereits geöffnet 

Nach den Erfahrungen der letzten beiden Winter darf man zweifeln, ob bereits im November der Start in die Langlaufsaison möglich ist. In der Tiroler Olympiaregion Seefeld ist dies kein Problem. Im zwischen München und Innsbruck gelegenen Wintersportort kommen einem heuer bereits Langläufer in T-Shirts oder Skianzügen entgegen. Es wird gelaufen. Und verantwortlich für den frühen Saisonstart ist eine besonders umweltfreundliche Methode der Schneekonservierung. Sie sorgt dafür, dass sogar auf echtem Schnee gelaufen wird. 

Snowfarming 

Seefeld setzt bei seinem Schneemanagement nämlich auf das neue Verfahren des Snowfarmings. Das Prinzip dahinter ist simpel: Bei dieser nachhaltigen und kosteneffizienten Technik werden rund 5.000 m³ Schnee aus der Vorsaison über die Sommermonate unter einer 60 Zentimeter dicken Lage Holzschnitzel konserviert und zum Saisonstart aufbereitet. 

Geringe Kosten

Die Vorteile: Im Gegensatz zu der herkömmlichen Beschneiung werden hier lediglich kalte Luft und Wasser, aber keinerlei chemische Zusätze benötigt. Die Hackschnitzel werden nach dem Ausbringen des Schnees im Winter zum Heizen der Haushalte in der Region verwendet. Die Technik des Snowfarming setzt auf einen effektiven Kreislauf. Neben der Umweltfreundlichkeit ist auch die Kosteneffizienz ein Vorteil dieser Methode. Verantwortlich für das Snowfarming in der Olympiaregion Seefeld ist der Nordische Projektleiter Martin Tauber.

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