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Selber kochen ist „in“

19.01.2005

Auch wenn das Fastfood boomt: Österreich ist laut einer aktuellen Studie eine Nation der Hobbyköche.

Immer mehr Menschen stehen selbst am Herd, kaum einer behauptet noch, niemals zu kochen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das Marktforschungsinstitut Fessel GfK durchgeführt hat. Das wichtigste Umfrageergebnis: Kochen ist „in“. Zu diesem Status haben populäre Fernseh-Köche nicht unerheblich beigetragen. Der Einfluss durch den „Naked Chef“ Jamie Oliver, aber auch Sendungen wie „Frisch gekocht ist halb gewonnen“ seien „zumindest teilweise ursächlich für diese Entwicklung“.
Stark geändert hat sich laut der Umfrage die Einstellung der Männer. Während 1991 erst 57 Prozent angaben, zumindest gelegentlich selbst den Kochlöffel zu schwingen, sind es heute bereits 72 Prozent. Nur drei Prozent der Männer können „gar nicht kochen“, 1991 waren es noch fast viermal so viele.
Mehr als die Hälfte aller Befragten bereitet sich täglich eine bis mehrere Mahlzeiten selbst zu. Allerdings zeigt sich bei der Kochfrequenz dann doch die „klassische“ Rollenverteilung: Drei Viertel der Frauen kochen täglich, aber nur ein Drittel der männlichen Befragten.
Die Befragten gaben an, durchschnittlich 3,6-mal pro Woche zu Mittag zu kochen. Abends stellen sie sich nur etwa zwei-mal in der Woche an den Herd. Bei Menschen über 50 ist der Unterschied noch größer: Durchschnittlich 4,6 Tage in der Woche kochen sie zu Mittag, aber nur 1,5-mal am Abend. Bei der Generation unter 25 ändert sich das Verhältnis: Sie schwingen eher abends den Kochlöffel.
Kochen ist nicht zuletzt eine Zeitfrage: Je älter die Menschen werden, desto eher bereiten sie ihr Essen selber zu. Knapp drei Viertel der Über-50-Jährigen tun das täglich bzw. fast täglich, bei der Generation zwischen 25 und 50 ist es nur etwas mehr als die Hälfte.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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