Direkt zum Inhalt

Sensationelle Tourismusentwicklung im Gasteinertal

02.08.2004

In vielen österreichischen, aber auch internationalen Tourismusregionen war der heurige Sommer bisher eher zum Weinen - im Gegensatz dazu verzeichnet das Gasteinertal im Salzburgerland eine äußerst positive Entwicklung. So konnte im ersten Halbjahr 2004 ein Nächtigungszuwachs von knapp 7% verzeichnet werden, bei den Ankünften sogar ein Zuwachs von mehr als 9 %. In den Frühlingsmonaten erzielte Gastein einen Nächtigungszuwachs von 22,4% im Mai und 7,1% im Juni.

"Die wiederentfachte Investitionsbereitschaft in einer der traditionsreichsten und gleichzeitig zukunftsträchtigsten Tourismusregionen des gesamten Alpenraumes macht sich offensichtlich bezahlt", so Gernot Riedel, GF der Gasteinertal Tourismus GmbH (GTG). Vor allem im Thermen- und Bäderbereich (Alpentherme, Felsentherme und Alpensolarbad), aber auch die Erweiterung des Golfplatzes auf nunmehr 18 Löcher sowie zahlreiche Aus- und Umbauten in der Hotellerie - in Gastein wird in lange nicht gekannter Intensität investiert.

"Wir wollen Gastein in den nächsten Jahren zu einer der attraktivsten alpinen Gesundheits- und Urlaubsregionen in den Alpen machen", strotzt Riedel vor Optimismus. So wird noch im Verlauf des heurigen Sommers mit Unterstützung der Orte die "Bewegungsarena Gastein" errichtet, ein Netz von Lauf- und Walkingstrecken powered by maxfun.cc und Intersport. Weiters wird im heurigen Jahr auch die Felsen Therme in Bad Gastein nach Umbau in neuem Glanz und neuem Umfang wiedereröffnet. Im Dezember folgt dann die Eröffnung des neuen Skizentrums im Angertal, u.a. mit Haubenwirt Sepp Schellhorn. "Durch die Krankenkassenreform und diverse Umstrukturierungen im Gesundheitswesen sowie mangelnde Investitionen und Innovationen für den Sommertourismus erlitt Gastein Mitte der 90er Jahre einen massiven Nächtigungseinbruch, seit 1997 verzeichnet das Gasteinertal jedoch wieder kontinuierlich steigende Nächtigungszahlen", berichtet GF Riedel weiter. Er hofft auch, dass nach Gebäudeverkäufen im Zentrum von Bad Gastein möglichst rasch eine Reaktivierung dieser wunderschönen, historischen Bauten erfolgt.

Gleichzeitig arbeitet die GTG mit ihren insgesamt 11 Gesellschaftern an einer talweiten Strategie und Strukturreform, um auch organisatorisch für die Zukunft gewappnet zu sein. Bereits 1997 erfolgte die Gründung der GTG, welche sich nach finanziellen Problemen in den letzten Jahren wieder konsolidiert hat und zahlreiche Marketingaktivitäten plant. So wird bereits in nächster Zeit in Kooperation mit den Thermen für den Thermen- und Wanderherbst geworben, zum Winterauftakt wird es wieder attraktive Packages geben und auch die Website Gasteins (www.gastein.com) wird einem erneuten Relaunch unterzogen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

In schwierigen Zeiten zumindest ein kleiner Trost: Sacher Hotels holen den HR Excellence Award .
Hotellerie
14.01.2021

Die Sacher Hotels Betriebsgesellschaft hat 2020 den HR Excellence Award in der Kategorie „Workplace Management“ gewonnen und beweist sich in der Finalrunde gegen die Deutsche Bahn und Thyssenkrupp ...

Gastronomie
12.01.2021

96 Anzeigen hagelte es in der Linzer Innenstadt, außerdem wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen. Das Lokal wurde geräumt.

680.000 m² Eigengrund und ein eigener Helikopterlandeplatz: Das Schlosshotel Pichlarn hat einen neuen Eigentümer.
Hotellerie
12.01.2021

Die Imlauer Unternehmensgruppe übernimmt das 5-Sterne-Hotel in Aigen im Ennstal. Vermittelt wurde die Transaktion von Christie & Co.

Friedrich Wimmer war 44 Jahre lang für Lenz Moser tätig.
Gastronomie
12.01.2021

Marketingleiter Friedrich Wimmer tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an. Er war 44 Jahre lang für die Weinkellerei tätig. Seine Nachfolge hat mit 1. Jänner Christoph Bierbaum angetreten.

Freitesten für Gastro und Kino? Der nächste Anlauf der Regierung kommt.
Gastronomie
08.01.2021

Ein negativer Corona-Test soll eine "Eintrittskarte" für Gastronomie und Veranstaltungen werden. Wie dies im Detail aussieht, darüber herrscht noch Unklarheit. 

Werbung