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Shisha-Bars: Jede 3. geschlossen

04.03.2020

Seit das allgemeine Rauchverbot in der Gastronomie gilt, kämpfen Shisha-Bars ums Überleben. Jede dritte hat den Kampf bereits verloren.  

Seit das Rauchverbot in der Gastronomie mit Oktober in Kraft getreten ist, kämpfen die Shisha-Bars ums Überleben. Es gab Demonstrationen und eine vom Verfassungsrechtler Heinz Mayer eingereichte Klage. Die ÖGZ berichtete damals in einer Titelgeschichte. Nichts half, um eine politische Lösung und Ausnahmen vom allgemein gültigen Gastro-Rauchverbot (wie in anderen Staaten) zu finden. Was gibt es Neues? Seit dem Rauchverbot hat etwa jedes dritte Shisha-Lokal zugesperrt, sagt Branchensprecher Jakob Baran der ÖGZ. „Es ist ein Betteln und Hoffen“, sagt er. Die Konzeptänderungen – von der Shisha-Bar zu einer normalen Bar – seien fast alle gescheitert. 

Die große Politik dürfte die Shisha-Betreiber nicht am Radar haben. Die kleine Politik aber schon. Zumindest die Gewerkschaftsjugend der Vida hat zuletzt eine Ausnahme der Wasserpfeife vom Rauchverbot gefordert. Auch die sozialistische Jugend soll einen Antrag planen, meint Baran. Vielleicht hat sein Hoffen und Bangen bald ein Ende und er und die hunderten Shisha-Bars finden Gehör.  

Autor/in:
Daniel Nutz
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