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Sichere Kreditkarten

09.09.2010

Das Kreditkartengeschäft boomt mit europaweit durchschnittlichen Wachstumsraten von 10 Prozent. Größte Herausforderung: die Sicherheit. Kredtikarten sind seit Jahrzehnten eine fixe Größe in der Finanzwelt.

Kreditkarten dienen nicht nur zur Zahlung mit verzögertem Zahlungsziel. Sie warten mit Zusatzleistungen wie Reiseversicherungen auf

Vor etwas mehr als drei Jahren hat sich in der Struktur des Kreditkartenwesens allerdings einiges sehr grundlegend geändert. Die EU wollte mehr Wettbewerb in den Kreditkartenmarkt bringen. Als Folge daraus sind unter anderem zwei große Banken entstanden, die sich auf das Kreditkartengeschäft spezialisiert haben. Paylife – mit seinen Wurzeln in der Welt von Master Card und card complete – ausgehend von Visa. Die von der EU forcierte Belebung des Wettbewerbs hat dazu geführt, dass Banken eigene Kreditkarten ausgeben, und sowohl paylife als auch card complete eine ganze Palette von Kreditkarten, aber auch Debitkarten sowie prepaid-Karten und zusätzlichen Serviceleistungen im Portfolio führen.

 Die complete service bank AG ist heute Marktführer am österreichischen Kreditkartenmarkt. Sie betreut über 1,2 Mio. Kunden und rund 100.000 Unternehmer, die Karten von card complete akzeptieren. Schwergewichte sind dabei Visa, Master Card, JCB, aber auch die hierzulande als Bankomatkarte bekannten Debitkarten von ­Maestro. Insgesamt hat card complete damit ein Volumen von rund sieben Mrd. € bewegt.

Da Kreditkarten sich längst als weltweites Zahlungsmittel etabliert haben, ist für die Banken die Sicherheit ihrer Produkte eine ganz entscheidende Komponente. Insbesondere das boomende Internetgeschäft mit Online-Zahlungen stellt für die ins Kartengeschäft involvierten Parteien eine große Herausforderung dar. Auf technologischer Ebene betreiben sie aufwendige Monitoringsysteme, um mögliche Betrugsfälle so rasch wie möglich aufzudecken.

Chip gegen Fälschung
Das Problem der Kartenfälschung ist – zumindest in Europa – rückläufig. Der EMV-Chip auf der Karte erschwert die Fälschung. Europaweit muss diese Chiptechnologie an sämtlichen Zahlungsterminals bis 1. Jänner 2011 umgesetzt sein. Andere Länder der Welt, insbesondere die USA, haben diese zusätzliche Sicherungsstufe allerdings noch nicht eingeführt. Um den weltweiten Einsatz der Karten zu gewährleisten, muss der fälschungsanfällige Magnetstreifen weiterhin auf den Karten bleiben. Für Zahlungsvorgänge im Internet forcieren die Banken die Sicherungsysteme „Verified by Visa“ und „Master Card. Secure Code“.

Dabei kommt eine Codierung zum Einsatz, durch die eine Bekanntgabe die Originalkreditkartennnummer nicht mehr möglich ist. „Derzeit nutzen rund zehn Prozent der Kartenkunden diese Sicherheitsstufe. Wir forcieren das auch sehr stark“, sagt Dr. Heimo Hackel, Vorstandsvorsitzender der card complete Service Bank in Österreich. Kleiner Wermutstropfen: das umsatzstärkste Onlineunternehmen weltweit, Amazon, verweigert sich bis dato der Anwendung dieses Sicherungssystems. Entscheidend bei Kartenbetrugsfällen im Internet und auch bei Fälschung: Der Karteninhaber haftet nicht für den Betrugsschaden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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