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Sieben Ideen für mehr Vertrieb im Tourismus

09.12.2010

Das Internet hat den Vertrieb im Tourismus längst revolutioniert. Heute geht es darum, im weltweiten digitalen Netz die richtigen Fäden zu ziehen. Tourismusberater GFB folgt dabei dem Motto „Von Online zu eCommerce“

Hannes Haller „Mit einer intelligenten Vernetzung aller Onlinemaßnahmen wird die Effizienz von Onlinewerbung vergrößert.“

Die von der ÖHV durchgeführte „Evaluierung der wichtigsten Hotelpreisvergleichsportale“ war eines der brisantesten Themen beim kürzlich veranstalteten Tourismusgipfel Hohe Mut in Obergurgl. Unter dem Titel „Vertrieb.Macht.Gewinn“ wurden Zukunfts­szenarien gewälzt, die der Tatsache Rechung tragen, dass keine Branche soviel Onlinebuchung erzielt wie der Tourismus. Bereits 28 % der Hotelbuchungen finden heute online statt. 2015 sollen es 48 % sein, so die Forschungsgesellschaft für Urlaub und Reisen.

Das Beratungsunternehmen GFB nahm das zum Anlass, eine Reihe von Ideen zum Thema Vertrieb im Tourismus vorzustellen.
Die Frage nach mehr Vertrieb im Tourismus ist so alt wie das Internet. Wie kann man das Internet für den Vertrieb von Tourismusangeboten besser nutzen? GFB hat ein 7-Säulen-Modell für mehr Vertriebs­orientierung entwickelt und gibt klare Tipps für mehr Onlineumsätze, ein Modell, das für sieben Ideen nach dem Motto „Von Online zu eCommerce“ steht.

1. Anfrage- und Buchungskampagnen
Die eigene Website zur Buchungsplattform machen und aus Anfragekampagnen Buchungen generieren: GFB hat langjährige Erfahrung in der anfrageorientierten Online-werbung. Rund zehn Prozent der Besucher auf LandingPages sind bereit, zu buchen. Betriebe und Destinationen müssen für diese Heavy-Booker-Lösungen anbieten

2. Buchungsplattformen
Mehr als 20 Millionen Deutsche kaufen Reisen auf Buchungsplattformen wie Expedia, HRS, Hotel.de, Booking.com etc. Destinationen und Betriebe finden auf Buchungsplattformen vor allem eines: reise- und kaufwillige Gäste, die schon nach wenigen Klicks buchen.

3. Gutscheinverkauf
Die Gutscheinsysteme des GFB-Partners, der jungen Firma Incert aus Linz, nutzen zahlreiche Geschenkanlässe (z. B. Weihnachten, Valentinstag, Geburtstage etc.), um Gutscheinumsätze über die eigene Website zu machen. Durch zahlreiche Marketingmodule wird der Verkauf aktiv unterstützt. Die Incert-Gutscheinsysteme sind für Betriebe, Destinationen, Leistungsträger und Seilbahnen einsetzbar.

4. Optimierung mit Retargeting
Mit einer intelligenten Vernetzung aller Onlinemaßnahmen wird die Effizienz von Onlinewerbung vergrößert. Das perfekte Zusammenspiel von eigener WebSite, Adword- und Display-Kampagnen sowie Social-Media-Auftritten optimieren Klick- und Conversionrates.

5. Onlinewerbung mit Garantie
Der schnellste Weg zu neuen Urlaubsanfragen: Angebote und Pauschalen in den Reiserubriken von Reichweitenmedien (Bluewin.ch, T-Online.de, Web.de, GMX.at etc.) und Special-Interest-Medien (Schneehohen.de, Wellness.info, Golf.de etc.) platzieren. Es gibt eine Vielzahl an Reiseplatzierungen mit garantierten Leistungen.

6. Onlineauktionen
Ebay ist einer der größten Marktplätze der Welt. Rund 22 Millionen Deutsche kaufen oder verkaufen monatlich auf Ebay. Betriebe sollten diesen Vertriebskanal professionell nutzen, um z. B. Restplätze zu verkaufen und Nachfragelücken auszugleichen.

7. Mobile und Tablet Werbung
Das Internet wird mobil. Rund 35 Prozent aller Handy-Besitzer nutzen bereits das mobile Internet. Eine mobile Website ist die Basis: mit starken Bildern und Videos, reduzierten Botschaften, guten Urlaubsangeboten und einer Anfragemöglichkeit. So kommen mobile Gäste in den Betrieb.

GFB & Partner Marketing Services: GFB & Partner Marketing Services wurde 1991 von Hannes Haller und dem Steuerberater Erwin Prodinger gegründet. GFB hat den Firmensitz in Zell am See und betreibt Büros in München, Velden am Wörthersee, Innsbruck, Salzburg und Linz. Rund 40 fest angestellte Mitarbeiter arbeiten für namhafte Tourismuskunden aus allen Bereichen der touristischen Wertschöpfungskette: LTOs, Destinationen, Hotels, Hotelgruppen, Sportartikelhandel, Sportanbieter etc.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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