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Silvio Nickol mit vierter Haube

29.09.2016

Österreich hat einen neuen Vierhauben-Koch: Silvio Nickol aus dem Palais Coburg in Wien zieht gleich mit Simon Taxacher, Karl und Rudolf Obauer und Heinz Reitbauer. Und einen neuen Dreihaubenkoch haben wir auch: James Baron aus dem Hotel Tannenhof in St. Anton am Arlberg.

Jetzt mit vier Hauben: Silvio Nickol
Auf Anhieb drei Hauben: James Baron

Die Herausgeber zu ihrer Entscheidung: „Silvio Nickol kocht im Wiener Palais Coburg so gut wie noch nie. So gut, dass es für uns ganz klar ist, warum gerade heuer die vierte Haube fällig war. Nickol hat seinen eigenen Weg nun wirklich gefunden, zeigt Mut zur Kompromisslosigkeit und vor dieser Kreativität können wir uns nur verneigen. Und vor dieser uhrmacher-mäßigen, handwerklichen Akkuratesse ebenso, die einem nie ins Auge springt, die nie nervt, die nie im Vordergrund stehen will, sondern einfach nur angewandt wird, um diese ganz speziellen Nuancen zu erzeugen.“ So begründeten Martina und Karl Hohenlohe die vierte Haube für Silvio Nickol. Wir gratulieren!

Der Neueinsteiger: Auf Anhieb drei Hauben erkochte sich James Baron im Hotel Tannenhof in St. Anton am Arlberg. Wir gratulieren ebenfalls!

Alle 3+4-Hauben-Köche (ab 18 Punkte):

 

Silvio Nickol, Silvio Nickol Gourmet Restaurant/Wien, 19 Punkte/4 Hauben

Karl und Rudolf Obauer, Restaurant Obauer/Werfen, 19 Punkte/4 Hauben

Heinz Reitbauer, Restaurant Steirereck im Stadtpark/Wien, 19 Punkte/4Hauben

Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher/Kirchberg, 19 Punkte/4 Hauben

 

James Baron, Tannenhof/St. Anton am Arlberg, 18 Punkte/3 Hauben

Thomas Dorfer, Restaurant Landhaus Bacher/Mautern, 18 Punkte/3 Hauben

Andreas Döllerer, Restaurant Döllerer/Golling, 18 Punkte/3 Hauben

Alexander Fankhauser, Restaurant Alexander/Fügenberg, 18 Punkte/3 Hauben

Konstantin Filippou, Restaurant Konstantin Filippou, Wien, 18 Punkte/3 Hauben

Harald Irka, Restaurant Saziani Stub'n/Straden, 18 Punkte/3 Hauben

Martin Klein, Restaurant Ikarus/Salzburg, 18 Punkte/3 Hauben

Markus Mraz, Restaurant Mraz & Sohn/Wien, 18 Punkte/3 Hauben

Martin Sieberer, Paznauner Stube/Ischgl, 18 Punkte/3 Hauben

Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel/Schützen, 18 Punkte/3 Hauben

 

Weitere Aufsteiger:

Juan Amador (Amadors Wirtshaus und Greißlerei, Wien) bekommt  für sein neues Restaurant 17 Punkte und drei Hauben. Ebenfalls neu im Restaurantführer die Wiener Restaurants Blue Mustard, Kim und Pramerl & the Wolf (alle 16 Punkte, 2 Hauben). Zwei Punkte mehr bekamen u.a. die Wiener Restaurants Opus im Hotel Imperial mit Stephan Speiser (17 Punkte / 3 Hauben) und At Eight (16/2). Auch das Vorarlberger Restaurant Dos und die steirischen Restaurants Schloss Gabelhofen und Schöne Aussichten haben sich verbessert (15 Punkte, 2 Hauben).

 

Das haubenstärkste Bundesland ist laut den Bewertungen im Gault Millau 2017 erneut Wien mit 157 Hauben in 113 Restaurants. Das sind neun Hauben mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum letzten Jahr konnte Salzburg Tirol überholen, Vorarlberg  gewann 11 Hauben dazu.

 

Das Österreich-Ranking 

 

Gault & Millau 2017

1. Wien (157 Hauben)

2. Steiermark (123 Hauben)

3. Salzburg (118 Hauben)

4. Tirol (116 Hauben)

5. Niederösterreich (97 Hauben)

6. Vorarlberg (81 Hauben)

7. Kärnten (80 Hauben)

8. Oberösterreich (53 Hauben)

9. Burgenland (22 Hauben)

 

Gault Millau 2016

 1. Wien (148 Hauben)

2. Steiermark (114 Hauben)

3. Tirol (113 Hauben)

4. Salzburg (111 Hauben)

5. Niederösterreich (97 Hauben)

6. Kärnten (72 Hauben)

7. Vorarlberg (70 Hauben)

8. Oberösterreich (58 Hauben)

9. Burgenland (23 Hauben)

 

Patisserie & Bier & Wein

Besonders erfreulich ist für die Herausgeber die Aufwertung der Patisserie bei den Testern. „Aus diesem Grund richten auch wir unser Augenmerk auf das potenziell furiose Finale eines Essens und küren erneut einen Patissier des Jahres: Johannes Maier aus dem Restaurant Hubertus in Filzmoos konnte die Tester einstimmig überzeugen.“

Auch ein „Bier des Jahres“ wurde erstmals gekürt: Das extrabittere „Champion Bitter Wildbrett“ aus der Brauerei Hofstetten in St. Martin im Mühlkreis.

Sommelier des Jahres wurde Steve Breitzke vom Loft im Wiener Sofitel Stephansdom - gelobt besonders für seinen Umgang mit dem Thema Natural Wines.

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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