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Der Skiverbund Ski Amade setzt weiterhin auf den intensiven Ausbau der technischen Beschneiung.

Ski amadé: Investment in Schneesicherheit

20.11.2017

Ski amadé präsentierte im Wiener Looshaus die Highlights der kommenden Wintersaison. Neben noch mehr Angeboten für Familien und Jugendliche, werden nun auch spezielle Erlebnis-Packages angeboten. Der Investitions-Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Schneesicherheit.

Christoph Eisinger, Managing Director von Ski amadé: „In den vergangenen vier Wintersaisonen haben wir rund 16 Millionen Euro in den Ausbau von Attraktionen für Kinder und Jugendliche investiert.“

Neu in der Wintersaison 2017/18 sind die fertig geschnürten Erlebnistage unter dem Motto „Ski amadé – made my day“. Angeboten werden die Pakete in allen fünf Regionen des Skiverbundes. „Das können Snowpark-Camps, ein Gondelfrühstück, die genussvolle 4-Berge Skischaukel, bei der in jeweils einer Hütte Frühstück, Mittagessen, Aprés-Ski auf die Gäste wartet, Eisklettern, geführte Freeride Touren, ein Flug mit dem Flying Fox oder Yoga-Einheiten am Rande der Piste sein“, erklärt Christoph Eisinger, Managing Director von Ski amadé. Die Preise für die Erlebnistage liegen je nach Programminhalten zwischen 50 und 190 Euro.

Kinder und Jungendliche im Visier

Mit der „Mini´s Week“ hat Ski amadé ein leistbares Angebot für Familien entwickelt. Die Zielgruppe der Jugendlichen soll mit zwei Contests erreicht werden. „In den vergangenen vier Wintersaisonen haben wir rund 16 Millionen Euro in den Ausbau von Attraktionen für Kinder und Jugendliche – also in Snowparks, Funslopes, Kinderland, Übungslifte, Unterhaltung auf der Piste und in die Pistensicherheit investiert“, sagt Christoph Eisinger. Hinzu kommen noch jährliche vier Millionen Euro Instandhaltungskosten sowie Betriebs- und Erhaltungskosten der neun Snowparks und 13 Funslopes in Ski amadé. Investitionen, die sich bezahlt machen. Seit der Saison 2014/15 ist der Verkauf von Kinder- und Jugendkarten um rund sieben Prozent gestiegen.

Investment in Lifte und Bescheiungsanlagen

Über 90 Prozent der 760 Pistenkilometer von Ski amadé sind technisch beschneibar. Allein für den Ausbau der technischen Beschneiung hat der Skiverbund in den vergangenen fünf Wintersaisonen über 129 Millionen Euro investiert. Ausgaben, die sich laut Eisinger trotz der Höhe rechnen. Insgesamt können  mit 270 Liften maximal 365.000 Personen pro Stunde transportiert werden. Diese technischen Strukturen müssen gewartet, ausgebaut und verbessert werden. Für die neue Wintersaison wurden insgesamt 68 Millionen Euro investiert. Davon gingen 29 Millionen in den Ausbau der Beschneiungsanlagen. Der Rest verteilt sich auf neue Lifte und Bahnen.

Wirtschaftliche Entwicklungen

„Die langanhaltende Wintersaison 2017 hat uns trotz des späten Ostertermins zu einem tollen wirtschaftlichen Ergebnis von 233 Millionen Euro Umsatz bzw. 7,5 Millionen Skier Days und 7,1 Millionen Nächtigungen für die Saison 2016/17 verholfen. Dieses Ergebnis soll auch in der kommenden Saison gehalten werden. Beim Umsatzstreben wir einen Zuwachs von rund 2,5 Prozent an. Die Zahl der Nächtigungen soll auf dem Top-Niveau von über sieben Millionen gehalten werden“, so Eisinger

Autor/in:
ute.fuith
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