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So schmeckt das Burgenland

29.06.2006

Erlesene Weine, kalt gepresstes Traubenkernöl, frisches Brot und Gebäck mit eingelegten Dattelweinparadeisern - und alles zum sofortigen Verkosten: das wird es ab 1. Juli im neuen Genussladen in der Energiemühle im mittelburgenländischen Nikitsch geben. Die zum Seminarhaus umgestaltete alte Mühle bietet ja bereits seit 1998 ein wohldurchdachtes Veranstaltungsprogramm im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Von der seelischen Kraftquelle avanciert die Energiemühle nun auch zum Ort leiblicher Genüsse. Elfriede Fischer, die Leiterin dieses Seminarhauses, möchte den Genussladen zum regionalen Fixpunkt für burgenländische Spezialitäten entwickeln. "Das pannonische Klima verleiht den Lebensmitteln eine ganz besondere Note. Der Genussladen ist eine Einladung an alle, welche das Authentische schätzen und soll zur Erhaltung der vielfältigen kulinarischen Traditon der Region beitragen", so Fischer. Für den exquisiten Tropfen zu den Schmankerln werden die engagierten Mitbetreiber des Genussladens sorgen: Biowinzer Michlits/Meinklang, Österreichs führendes bio-dynamisches Weingut, und J. Heinrich - der Deutschkreutzer Familienbetrieb zählt mit seinen vielfach prämierten Blaufränkischen zur Wein-Elite des Burgenlandes. Übrigens: Während der Sommermonate werden die Genüsse in einem kleinen Heurigen der Extraklasse auch im Glas und auf dem Teller serviert.

Exquisite Spezialitäten
Der Genussladen soll zur Referenz für das authentische Burgenland werden. Die genussverliebten KonsumentInnen sollen hier erstmals Spezialitäten an einem Ort vereint finden, die es sonst nur ab Hof zu kaufen gibt. Hier kann man sich auf die Spur des pannonischen Geschmackes begeben. Zu den Besonderheiten zählen Bio-Weinpralinen in Bitterschokolade oder süßer "Paradeiserkäse" von Erich Stekovics aus Frauenkirchen. Günter Fink aus Wallern ist unter den Top-Lieferanten, er stellt etwa Marillen- oder Gurkenessige und das nussige Traubenkernöl her. Pannonische Fruchtaufstriche, Lilien in Essig oder süß-saure Quitten von "Hianzengartl", einer Bauernkooperation aus dem Südburgenland, runden das Angebot ab.

Zukunftsmusik: Weinevents und Genussseminare
Auch mittelfristig hat sich der Genussladen ehrgeizige Pläne gesteckt. Neben dem Verkauf wird es Produktpräsentationen, Kochkurse und Weinvernissagen geben. Die Vision der Betreiber: Das Bewusstsein für den spezifisch pannonischen Geschmack schaffen und so zur Regionalentwicklung beitragen. Der Genussladen ist auch Teil der neu ins Leben gerufenen "Genussregion Kaestn und Nuss" (Kaestn = Kastanien). ?Ich freue mich, nun im Genussladen burgenländische Spezialitäten an einem Ort vereint zu finden, die es sonst nur ab Hof zu kaufen gibt", so Agrarlandesrat Nikolaus Berlakovich, der den Genussladens offiziell eröffnen wird.

Infos: www.genussladen.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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