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Soll ich, oder soll ich nicht?

26.01.2005

Diese Frage stellen sich viele Betriebe bezüglich der Ausbildung von Lehrlingen. Der Vorteil: Es ist eine Investition in die Zukunft des eigenen Unternehmens und in die Zukunft des österreichischen Tourismus.

Wer Lehrlinge ausbildet, hat zwei Fliegen mit einem Schlag: Einerseits ist es eine Investition in die Zukunft des Unternehmens, anderseits eine in die Zukunft des Tourismus.
Wie beim Sport
Ohne Training, ohne Investition in Ausrüstung und Zeit, ohne Überwindung und Anstrengung gibt es keine Leistung und keinen Erfolg! Die Ausbildung von Lehrlingen, mit Engagement und Qualität, ist eine der besten Möglichkeiten, um ein Unternehmen fit zu halten und die beste Medizin gegen Fachkräftemangel! Denn die Lehrlinge von heute sind die qualifizierten Fachkräfte von morgen.
Von der Pike auf
Lehrlinge lernen genau das, was sie für die Arbeit im Unternehmen brauchen. Die in einem Betrieb ausgebildeten Fachkräfte lernen das Unternehmen „von der Pike auf“ kennen und identifizieren sich dadurch in hohem Maße mit dem Unternehmen. Das erhöht die Motivation und damit die Arbeitsleistung. Durch die Lehrlingsausbildung zeigt der Unternehmer außerdem, dass er seine gesellschaftliche Verantwortung ernst nimmt. Das schafft Ansehen in der Öffentlichkeit.
Ersparnis von Kosten
Die Ausbildung von Lehrlingen wird in mehrerer Hinsicht gefördert:
• Für jedes aufrechte Lehrverhältnis steht dem Unternehmer eine Lehrlingsausbildungsprämie von 1.000 Euro/Jahr zu, die direkt dem Abgabenkonto des Unternehmens gutgeschrieben wird.
• Die Beiträge zur Krankenversicherung entfallen in den ersten beiden Lehrjahren.
• Die Beiträge zur Unfallversicherung entfallen während der gesamten Lehrzeit.
• Für innerbetriebliche Aus- und Fortbildungseinrichtungen gibt es einen Bildungsfreibetrag von 20% der Aufwendung.
Lehrlinge auszubilden, rechnet sich, wie zahlreiche Studien beweisen, langfristig als Investition. Außerdem spart der Unternehmer Kosten, die bei der Rekrutierung und Einschulung von Mitarbeitern anfallen.
Moderne Ausbildungsformen
Keine Ausbildung ist so flexibel wie die Lehre. Keine Schule kann so schnell auf Neuerungen in der Technologie reagieren. Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich engagiert sich ständig dafür, die bestehenden Berufsbilder den raschen wirtschaftlichen Veränderungen anzupassen, zu modernisieren und neue Lehrberufe einzuführen. So soll der/die klassische Hotel- und GastgewerbeassistentIn ein Schwerpunktlehrberuf in Richtung Gastgewerbe sowie Hotellerie werden. Der Lehrberuf Gastronomiefachmann/-frau wird ab Herbst 2005 neu angeboten und löst als 4-jähriger Regellehrberuf die Doppellehre Koch/Restaurantfachmann ab. Weitere neue Lehrberufe im Freizeit- und Wellnessbereich sind in Planung. Die Lehrlingsausbildung hat in Österreich eine lange Tradition. Österreichs Arbeitskräfte haben durch die hohe Qualität der Ausbildung international einen hervorragenden Ruf. Dank der Lehrlingsausbildung gibt es in Österreich eine niedrige Jugendarbeitslosigkeit, und damit auch Stabilität.

Broschüren der WK
Mehr zur Ausbildung von Lehrlingen finden Sie in den Broschüren der Wirtschaftskammer Österreich „Lehre leicht gemacht“ und „Jetzt Lehrlinge ausbilden“.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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