Direkt zum Inhalt

Sommerbilanz 2006 in Lech Zürs am Arlberg

23.10.2006

Für Lech lässt sich festhalten, dass von Juni 06
bis Oktober 06 um 3,7 Prozent mehr Anreisen als in den
Vergleichmonaten des Vorjahres verzeichnet werden können. Einerseits
zeigt sich also ein Zuwachs bei den Gästeankünften, andererseits
Rückgänge bei der Anzahl der Nächtigungen. Ein erfolgreicher Punkt
war in diesem Sommer Welltain(R) mit einem Buchungsplus von 30
Prozent.

Analysiert man die vorliegenden Zahlen der Region Lech Zürs, so
präsentiert sich ein durchaus differenziertes Bild, das im Folgenden
anhand der Monatverteilungen skizziert werden soll.

Juli 2006 bringt Zuwächse

"Wenn wir den Juli 2005 ausklammern, der aufgrund einer einmaligen
Großveranstaltung, die nur alle 10 Jahre stattfindet, statistisch
betrachtet nicht repräsentativ sein kann, so lässt sich eindeutig ein
seit Jahren anhaltender Aufwärtstrend im Juli feststellen", erklärt
Gerhard Walter, Tourismusdirektor von Lech Zürs. So zeigt sich im
seriösen Vergleich mit den Nächtigungszahlen von Juli 2004 für die
Region Lech Zürs eine Steigerung um 10 Prozent, die zum heurigen
Sommerstart 2006 erzielt werden konnten, während das gesamte
Bundesland Vorarlberg bei diesem Vergleich Einbußen von -2 Prozent
hinnehmen musste.

August 2006 bringt alpenweit Rückgänge

Vorarlberg verzeichnete im August 2006 ein Minus von 12,1 Prozent
bei den Nächtigungen und kann sich damit ebenso wenig einem
alpenweiten Trend entziehen, wie andere bekannte Destinationen in
anderen Ländern- etwa St. Moritz (ca. - 8,5 Prozent), Sölden (ca. -
15,3 Prozent). Und auch der differenzierte Blick auf einzelne
Regionen in Vorarlberg zeigt, dass praktisch alle
Tourismusdestinationen in einem ähnlichen Ausmaß von den Rückgängen
betroffen sind - etwa der Bregenzerwald (- 11,25 Prozent), das
Montafon (- 11,05 Prozent), das Kleinwalsertal (- 7,22 Prozent) und
Lech am Arlberg (- 15,57 Prozent).

Für die Region Lech Zürs bleibt festzuhalten, dass im August 2006
mehr Gäste in die Region gekommen sind wie in den Vergleichmonaten
des Vorjahres. Einerseits zeigt sich also eine Stabilität bei den
Gästeankünften, andererseits aber Rückgänge bei den Nächtigungen im
August. "Die Aufenthaltsdauer der Gäste ist im August deutlich
gesunken", erklärt Walter. Normalerweise urlauben die August-Gäste
sechs Tage in der Region, heuer blieben sie gut einen Tag kürzer,
also lediglich fünf Urlaubstage. Tourismusexperten führen die
aktuelle August-Zahlen alpenweit auf die nass-kalte Witterung zurück,
die die Rahmenbedingungen für den alpinen Bergsommer erschwerten.
Walter: "Insbesondere für die hochgelegene Region Lech Zürs hatte die
anhaltende Kaltwetterfront mit sehr niedrigen Temperaturen und sogar
Schneefällen in der zweiten Augusthälfte eindeutige Konsequenzen
hinsichtlich der Aufenthaltsdauer unserer Gäste!"

Recherchiert man in der Wetterstatistik der vergangenen Jahre,
dann ist, bis auf den Jahrhundertsommer 2003, der Monat August nicht
mit Sonne gesegnet, was wiederum die Nächtigungsstatistik höher
gelegener Wanderdestinationen essentiell beeinflusst.

September 2006 mit viel Potential

Im September ergibt sich eine ähnliche Situation wie im Juli,
indem die Vorjahreszahlen durch das Hochwasser nicht charakteristisch
für diesen Monat sind. Vergleicht man die Zahlen mit jenen des Jahres
2004, dann zieht sich der Buchungstrend unserer Gäste vom August in
den September: bei den Nächtigungen verzeichnen wir minus 12,7
Prozent, wobei die Anreisen ein Plus von 11,9 Prozent zeigen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

In Salzburg und Oberösterreich haben sich wieder viele kleine Röstereien etabliert.
Cafe
25.11.2020

Die Kaffeeszene von Salzburg und Oberösterreich hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. In diesen beiden Bundesländern hat es noch nie so viele Kaffeeröster gegeben, die ihrem Handwerk ...

Gastronomie
23.11.2020

Ab sofort kann der Fixkostenzuschuss 2 über FinanzOnline beantragt werden. Hier alle Details. 

Die Corona-Hilfen für Gastronomie und Hotellerie werden verlängert.
Hotellerie
23.11.2020

Die Bundesregierung wird die Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismusbereich verlängern. Es geht um die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen, Getränke und Nächtigungen, ebenso wie auch die ...

Mobile Luftreiniger könnten zum Gamechanger für Innenräume werden.
Gastronomie
19.11.2020

Der Lockdown geht vorbei, Viren werden bleiben: Wie man Innneräume für Personal und Gäste sicher reinigt, ist nicht ausschließlich eine Frage des richtigen Lüftens. Es gibt da ein praktisches ...

Michael Duscher ist seit heuer neuer Geschäftsführer des Niederösterreich Tourismus.
Tourismus
19.11.2020

Niederösterreich Tourismus hat seine Strategie 2025 präsentiert. Die ÖGZ sprach mit Geschäftsführer Michael Duscher über den Wertewandel durch Corona, 
Aufholbedarf beim Freizeittourismus ...

Werbung