Direkt zum Inhalt

Sommersaison 2005 in Vorarlberg startet mit 5% Nächtigungsminus

16.08.2005

In den Monaten Mai und Juni 2005 wurden von 208.800 Gästen rund 696.700 Übernachtungen in Vorarlberg gebucht. Das entspricht einem Nächtigungsrückgang von fünf Prozent, teilt die Landesstelle für Statistik mit.

Im Mai 2005 wurde das Vorjahresergebnis um 6,5 Prozent übertroffen, im Juni wurde jedoch ein großes Nächtigungsminus von 12,3 Prozent beobachtet. Gründe für das Nächtigungsminus im Juni waren insbesondere das Ausbleiben deutscher Gäste (minus 17 Prozent) und die Verschiebung der Feiertage Fronleichnam und Pfingsten.

Ein Blick in die Unterkunftsarten zeigt ein einheitliches Bild -
alle Unterkunftsarten weisen ein Minus in der Nächtigungszahl auf. In
den gewerblichen Beherbergungsbetrieben meldeten Hotels mit
5/4-Sternen minus 0,7 Prozent, 3-Stern Hotels minus drei Prozent,
Fremdenverkehrsbetriebe mit 2/1-Stern minus 8,3 Prozent und
gewerbliche Ferienwohnungen minus 11,4 Prozent. Auch in privaten
Ferienwohnungen (minus zehn Prozent) und in Privatzimmern (minus 10,4
Prozent) wurden weniger Nächtigungen gebucht.

Hotel, Gasthöfe, Pensionen 437.333 Nächtigungen -2,8%
Gewerbliche und private
Ferienwohnungen 120.820 Nächtigungen -10,2%
Privatzimmer 42.235 Nächtigungen -10,4%
Andere Unterkünfte 96.033 Nächtigungen -4,8%

In den einzelnen Tourismus-Destinationen war die Entwicklung der
Nächtigungszahlen unterschiedlich. Am Arlberg sank die
Nächtigungsziffer um 26,7 Prozent. In den Regionen Montafon und der
Alpenregion Bludenz wurden um über zwölf Prozent weniger Nächtigungen
gebucht. Ein Minus in den Nächtigungszahlen gab es auch im
Kleinwalsertal (minus 6,6 Prozent) und in der Region
Bodensee-Alpenrhein (minus 1,6 Prozent). Das Vorjahresergebnis konnte
einzig im Bregenzerwald (+1,5 Prozent) gesteigert werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

In den Burger von morgen kommt immer öfter Fleischersatz.
Gastronomie
06.05.2021

Was Essen wir in der Zukunft und wieso? Diese Fragen haben wir Foodtrendforscherin Hanni Rützler gestellt und fünf Antworten ­bekommen.

Peter und Nicole Hruska erkunden mit ­ihrem Heurigen neue Wege und ­Zielgruppen.
Gastronomie
06.05.2021

Weil Service-Chefin Nicole Hruska überzeugte Veganerin ist, erweiterte sie gemeinsam mit Ehemann Peter die Speisekarte im St. Pöltner „Stanihof“ um fleischfreie Alternativen. Der Erfolg ist der ...

Gastronomie
06.05.2021

In Österreich gehen jährlich rund eine Million Tonnen genießbarer Lebensmittel entlang der Lebensmittel-Lieferkette verloren. Ein Problem, das auch die Gastronomie betrifft. Doch es gibt kreative ...

Harald A. Friedl, Jurist und Philosoph und forscht und lehrt mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit am Studiengang Gesundheitsmanagement im Tourismus an der FH Joanneum in Bad Gleichenberg.
Tourismus
06.05.2021

Wird der Tourismus nach der Pandemie nachhaltiger? Tourismusethiker Harald A. Friedl meint: eher nein! ­Einzige Chance: Wenn den Gästen Lust auf besseren Konsum gemacht wird.

So schaut's aus, die Waldbühne: Die Location rund um den Herrensee ist einzigartig und seit vielen Jahren ein Fixpunkt für Freunde des gepflegten Musikgenusses.
Tourismus
05.05.2021

Mit einem überarbeiteten Konzept soll das populäre Musikfestival im Sommer sicher über die Bühne gehen können. Wir präsentieren das Line-up.

Werbung