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Sommersaison im Ländle voraussichtlich ohne Nächtigungsminus

05.11.2004

Die bisherige Sommersaison 2004 kann als erfolgreich bezeichnet werden. Laut jüngstem Bericht der Landesstelle für Statistik haben in den Monaten Mai bis September 739.400 Gäste 3,03 Millionen Übernachtungen in Vorarlberg gebucht.

Damit ist die Nächtigungsziffer zwar um 0,9 Prozent niedriger als im Vorjahr. Man darf aber damit rechnen, dass im Oktober das Vorjahresergebnis, das relativ niedrig war, verbessert werden kann. Für die gesamte Sommersaison 2004 ist daher zu erwarten, dass die
letztjährige Nächtigungsziffer von rund 3,36 Millionen nur knapp verfehlt, unter Umständen sogar erreicht wird.

Es begann heuer mit einem Nächtigungsrückgang von 2,5 Prozent in der Vorsaison und von 4,5 Prozent im Juli. Im August konnte das Vorjahresergebnis leicht verbessert werden. Im September gab es ein Plus von über drei Prozent.

In den gewerblichen Beherbergungsbetrieben (ohne Ferienwohnungen) sank die Nächtigungsziffer um beinahe 1,5 Prozent auf 1.636.200 Übernachtungen. In den Hotels mit 5/4-Sternen stieg sie allerdings um 2,5 Prozent. In den Ferienwohnungen gab es ein Plus von zwei Prozent (698.800 Übernachtungen), in den Privatzimmern ein Minus von vier Prozent (248.100 Nächtigungen). Auf den Campingplätzen sank die Zahl der Übernachtungen um rund ein Prozent auf 221.000 und in den Massenunterkünften um zwei Prozent auf 225.800.

Die Einnahmen aus dem Tourismus stiegen um zwei Prozent. Es wurden Gesamteinnahmen von rund 840 Millionen Euro erreicht. Zugenommen haben vor allem die Umwechslungen von US-Dollar. Die Ankäufe von Schweizer Franken erreichten in etwa das Niveau des Vorjahres. Unter den Tourismusregionen kann die Destination Bodensee-Alpenrhein auf ein positives Ergebnis bei der Einnahmenentwicklung verweisen. Der Einkaufstourismus (Tanken) hat sich vorteilhaft ausgewirkt.

Unter den Tourismusdestinationen haben die Regionen Bodensee-Alpenrhein und Kleinwalsertal in der Sommersaison bis September 2004 Nächtigungszuwächse verbucht; in den anderen Destinationen gab es Nächtigungsverluste.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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