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Da schau her: Die Sommervorsaison brachte ein leichtes Minus bei den inländischen Nächtigungen.

Sommervorsaison: Lachendes und weinendes Auge

29.07.2015

Im Mai und im Juni ist die Zahl der Nächtigungen auf 17,3 Millionen gestiegen: Ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den inländischen Nächtigungen gab es allerdings einen Rückgang.

Die Zahl der Nächtigungen in Österreich ist im Mai und Juni gegenüber 2014 um 354.800 auf 17,3 Millionen gestiegen: Das bedeutet ein Plus von 2,1 Prozent. Das meldet die Statistik Austria. Zu dem durchaus erfreulichen Anstieg trugen aber vor allem ausländische Gäste bei, inländische Gäste nächtigten hingegen weniger oft in Österreich: hier wurde im Zeitraum Mai bis Juni 2015 ein Minus von 0,5 Prozent oder 28.000 Nächtigungen verzeichnet.

Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, freut sich zwar über den Anstieg, findet das Minus bei inländischen Gästen aber „schmerzlich“. Erfreulich sei aber, dass alle Bundesländer in der Nächtigungsstatistik bei ausländischen Gästen positiv bilanzieren und ein Plus einfahren konnten - an der Spitze Wien mit plus 6,6 Prozent, gefolgt von der Steiermark mit 5,4 Prozent und Niederösterreich mit 4,3 Prozent.

Deutsche nächtigten öfter

Auch die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem wichtigsten ausländischen Herkunftsmarkt Deutschland stieg um 2,8 Prozent auf 5,89 Millionen Nächtigungen, Schweiz und Liechtenstein mit einem Plus von 3,8 Prozent auf 613.000 Nächtigungen und die Niederlande mit einem Plus von 4,4 Prozent auf 600.000 Nächtigungen. Zu einem deutlichen Rückgang von rund 30 Prozent bzw. 51.000 Nächtigungen im Vergleich zur Vorjahresperiode kam es bei den russischen Gästen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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