Direkt zum Inhalt

Spa-Maßnahmen

26.08.2020

Nach dem Sommer ist vor der Spa-Saison: Fünf Tipps, wie Sie Ihren Betrieb entspannt auf die kommende ­Wellness-Jahreszeit vorbereiten.

1. Transparenz
Sechs Monate nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie ist zwar jedem Gast klar, dass das Reisen Anpassungen unterworfen ist, dennoch sollten Sie kein Basiswissen über Hygiene-Konzepte in Spa-Bereichen voraussetzen. 
Informieren Sie Ihre Kunden über alle gesetzten Maßnahmen – sei es auf Ihrer Homepage, in der Buchungsbestätigung, im Hotelzimmer und im Spa-Bereich. Ein Kunde, der informiert ist, geht anders mit etwaigen Wartezeiten, verstärkten Hygiene-Konzepten oder gesperrten Saunaanlagen um als einer, der einen Wellnessurlaub wie vor Corona erwartet.

2. Persönlichkeit
Die Vorschriften und Empfehlungen des Gesundheitsministeriums sind das eine, wie man sie umsetzt, das andere. Natürlich sind Vorlagen für Hygieneregeln, wie man sie bei der Wirtschaftskammer zum Download findet, praktisch. Persönlich sind sie aber nicht. Nehmen Sie sich Zeit und verpassen Sie den nüchternen Regeln eine persönliche Note, wenn Sie Informationen oder Aushänge für Ihren Betrieb produzieren. Sprechen Sie Ihre Gäste direkt an, erstellen Sie ein individuelles Layout, lassen Sie freundliche Worte einfließen etc. 

3. Qualitätskontrolle
Im Wort Qualitätskontrolle stecken zwei wichtige Pfeiler: Qualität und Kontrolle. Klar ist: Seit der Covid-19-Pandemie ist Qualität umso wichtiger geworden, ganz besonders in Wellnessbereichen. Schauen Sie sich die Vorschriften und Empfehlungen des Gesundheitsministeriums an und schulen (und kontrollieren Sie ggf.) Ihre Mitarbeiter. Es gilt: Lieber einmal mehr desinfizieren als einmal zu wenig. 

4. Sensibilität
Neben dem Hygiene-Konzept gilt es in der nächsten Wellness-Saison auch, Mitarbeiter zu sensibilisieren. Denn es geht nicht nur um die korrekte Reinigung, sondern auch um den Umgang mit den Kunden. Es wird immer wieder Gäste geben, die Maßnahmen nicht verstehen (wollen) und die man auf die Regeln hinweisen muss. Mitarbeiter benötigen hierfür ein gewisses Fingerspitzengefühl – anders als bei der Regierung mit mehr „dance“ als „hammer“.

5. Flexibilität
Die Covid-19-Pandemie macht Planungen schwierig, daher sollten Sie sich nicht damit belasten, zu weit in die Zukunft zu denken. Bewerten Sie die Lage am besten jeden Tag aufs Neue und stellen Sie sich auf Änderungen ein. Nutzen Sie sonnige Herbsttage dazu, mehr Raum zu schaffen und stellen Sie, sofern vorhanden, mehr Liegen im Freien auf. Reagieren Sie auf gut gebuchte Wochenenden und kreieren Sie optional einen zusätzlichen Ruheraum. Verlängern Sie die Öffnungszeiten des Spa-Bereichs, wenn Sie merken, dass die Nachfrage da ist. Flexibilität ist gerade jetzt ein Tool, um Kunden zufriedenzustellen.

Autor/in:
Jasmin Kreulitsch
Werbung

Weiterführende Themen

Videos
03.09.2020

Tourismusberater Markus Webhofer vom Institute of Brand Logic hat sich Gedanken über eine Covid-19-Roadmap für den Winter gemacht. Wir haben ihn gefragt, wie Tourismus im Winter funktionieren ...

Hotellerie
03.09.2020

Nie zuvor war Reinheit ein höheres Gebot als dieses Jahr. Doch wie sieht das ideale Hygiene-Konzept für Hotel- und Gastro-Textilien aus? Die ÖGZ auf Spurensuche zwischen Inhouse- und Outsourcing- ...

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (2.v.r.), Prof. Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien (2.v.l.), Tourismusdirektor Norbert Kettner (l.) und Christian Woronka, Leiter des Vienna Convention Bureau (VCB) im WienTourismus (r.), präsentieren den Sicherheitsleitfaden für Business Events.
Hotellerie
02.09.2020

Das Vienna Convention Bureau des WienTourismus erarbeitete zusammen mit Prof. Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien und der Wiener Tagungsbranche einen Leitfaden, der bei Business Events ...

Gastronomie
01.09.2020

Ab heute können auch gewerbliche Gastronomiebetriebe, Jugendherbergen und Campingplätze ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig, freiwillig und vor allem kostenfrei auf das Coronavirus ...

Tourismus
28.08.2020

Beinahe 45 Prozent weniger Nächtigungen gab es heuer in Österreich. Allerdings verteilt sich das Minus sehr unterschiedlich. Drei Bundesländer sind gar im Plus. 

Werbung