Direkt zum Inhalt

Spaetrot-Gebeshuber: ein erstklassiges Weinjahr vereint Frucht und Finesse

11.05.2007

Die Zuversicht und Vorfreude auf den Jahrgang 2006 in Gumpoldskirchen war berechtigt, die Klassik 06 von Spaetrot-Gebeshuber zeigt sich mit facettenreicher Frucht. Die Reserve 05 und die Große Reserve 05 zeigen Struktur, Eleganz und den Charakter großer Gumpoldskirchner Weine.

Johanna Gebeshuber vom Weingut Spaetrot-Gebeshuber resümiert nach dem Füllen der aktuellen Serie: "2006 war ein ganz großer Jahrgang bei uns in Gumpoldskirchen. Die aktuellen Weine weisen eine ideale Balance von Frucht, Stoffigkeit und ausgewogener Säure auf. Ihre Harmonie und klassische Sortentypizität macht sie zu besten Vertretern zeitgemäßer Gumpoldskirchner Weine."

Die Weißweine von Spaetrot-Gebeshuber werden zu jeweils 50 Prozent aus den autochtonen Rebsorten Zierfandler (Synonym Spätrot) und Rotgipfler gekeltert, die Rotweine basieren auf den für die Thermenregion so idealen Burgunder-Rebsorten Pinot Noir und St. Laurent. Neben der hohen Qualität, der Sorten- und Regionstypizität ist vor allem die Freude beim Weingenuss das wichtigste Ziel vom Weingut Spaetrot-Gebeshuber. Die Weine bereiten Trinkfreude, präsentieren sich als perfekte Speisenbegleiter und weisen in den höheren Ausbaustufen ein enormes Reifepotential auf.

Ein wechselhafter, aber höchst idealer Witterungsverlauf prägte das vergangene Weinjahr in Gumpoldskirchen. "Wir hatten 2006 ausgesprochenes Glück", meint Johannes Gebeshuber dazu, "das Wetter schlug immer zum perfekten Zeitpunkt um." Die Blütezeit trat ein wenig verspätet etwa Mitte Juni ein und wurde von viel Sonnenschein und rasch steigenden Temperaturen begleitet. Dem folgte eine ausgiebige Hitzeperiode, die bis Ende Juli anhielt. Da der Boden noch feucht genug war, wirkte sich das sehr gut auf die Vegetation im Weingarten aus.

Der August war wieder kühler, mit deutlich weniger Sonne und viel Regen, der glücklicherweise auf halbreife, noch nicht weiche Beeren traf. Der Altweibersommer sowie der prächtige Oktober brachten viel Sonne, Wärme und trockene Böden, das spiegelte sich in der idealen Zuckergradation des Lesegutes wider. Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht waren essentiell für die Entwicklung aromatischer Trauben mit hoher Reife, die dann ab 18. September traditionell per Hand gelesen wurden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Die Vinexpo Bordeaux ist für uns ein relevantes Kommunikationsmittel
Wein
03.04.2019

Die Vinexpo findet dieses Jahr vom 13. bis 16. Mai in Bordeaux statt. Die führende internationale Veranstaltung für die Wein- und Spirituosenbranche versteht sich als Strategie-Meeting und befasst ...

Gastronomie
11.12.2018

Das erste Lokal, das die bekannte Rebsorte Zweigelt als „Blauer Montag“ anbietet, rechnet nicht mit einer Umbenennung. Für den Geschäftsführer handle es sich eher um eine Kunstaktion.

v.l.n.r.: vorne: Maximilian Aichinger, Anton Eitzinger, Günther Brandl; hinten: Ehrengast Gerhard Zadrobilek, Oskar Hager, Franz Karner (Schloss Gobelsburg)
Wein
26.11.2018

Das Schloss Grafenegg war auch heuer wieder Schauplatz der Kamptaler Wein Nacht 2018. Schon zum 16. Mal luden die Weinstraße und das Regionale Weinkomitee Kamptal zu Gala.

2018: Ein guter Jahrgang - trotz mancher Wetterkapriolen
Gastronomie
06.11.2018

Die früheste Lese aller Zeiten wird heuer das Vorjahr mengenmäßig übertreffen. Noch dazu mit hoher Traubenqualität, vermeldet  die Österreich Wein Marketing GmbH. 

Wein
06.06.2018

Anders als mit seinem „Erfinder“ können mit der Zweigelt-Traube selbst fast alle: Der wichtigste Rotwein des Landes hat aber auch überraschende Seiten

Werbung