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Die Fassade besteht aus thermobehandelter Fichte, große Fensterflächen reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung.

St. Pölten: Metro hat ein neues Flaggschiff

25.10.2017

Vollholz, Photovoltaik, Fokus auf Regionalität: Der neue Metro-Großmarkt in St. Pölten wurde feierlich eröffnet und ist ein Statement in Sachen Nachhaltigkeit.   

Metro Generaldirektor Arno Wohlfahrter, Metro St. Pölten Geschäftsleiter Walter Hörndler, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Vizebürgermeister Matthias Adl und Bürgermeister Matthias Stadler.
Blick auf einen Teil der Frischeabteilungen mit Marktcharakter. Eins der Highlights ist die Fischabteilung: Hier gibt es täglich bis zu 70 verschiedene Sorten. Gefährdete Fischarten werden nicht angeboten.

Metro Österreich hat ein neues Flaggschiff. Und was für eins: Der neu eröffnete Großmakt in St. Pölten wurde im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Matthias Stadler und etwa 1000 geladenen Gästen feierlich eröffnet. Besuchern eröffnet sich ein völlig neues Großmarktkonzept, das so gar nicht metro-like ist. "Der Markt ist ein Statement", sagte Metro Österreich-Chef Arno Wohlfahrter im Rahmen des Festaktes und er spielt damit auf den Aspekt der Nachhaltigkeit an, der hier eine dominante, eine grundlegende Rolle spielt.

Da wären zunächst einmal Änderungen in Konstruktion und Technik, denn die Baumaterialien des neuen Großmarkts (8.500 Quadratmeter Verkaufsfläche) wurden nach ökologischen Standards ausgewählt und stammen aus der Region. Vom Gebäude selbst, über die Konstruktion, die Fassade bis hin zum Dach: alles ist aus Massivholz sowie Holzplattenmaterialien. Die Fassade besteht aus thermobehandelter Fichte, die Fensterflächen führen rund um den gesamten Markt und sorgen für mehr Tageslicht - das reduziert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung.

Das Niedrigenergiegebäude verwendet zum Heizen die Abwärme der Kältetechnik, großflächig gekühlte Räume gibt es hier nicht. Die Photovoltaikanlage am Dach deckt den Eigen-Energiebedarf, über das Jahr gerechnet wird sogar mehr Energie gewonnen als im Markt verbraucht wird. Die überschüssige Energie wird etwa via Ladestation für Elektrofahrzeuge vor Ort weitergegeben. 

Präsentation

Frischeabteilungen mit Marktcharakter sind ebenso Highlights der Sortimentspräsentation wie die Fischabteilung (60 bis 70 frische Fischarten aus nachhaltiger Fischerei- und Aquakultur), ein zentrales Bistro im Markt bietet einen 360-Grad-Rundblick über die Abteilungen und kann als Treffpunkt aber auch für Verkostungen genutzt werden. Das Areal verfügt über 300 Parkplätze plus E-Tankstellen und befindet sich im Gewerbegebiet mit direktem Anschluss an die Autobahn. 

Metro Österreich-Chef Arno Wohlfahrter: „Großmärkte, so könnte man sagen, kombinieren Pragmatismus mit Sortiments- und Beratungskompetenz. Unser Anspruch für unseren neuen Markt war es, unsere seit Jahrzehnten bewiesene Kernkompetenz mit einem ‚Wohlfühlkonzept’ zu kombinieren. Weg vom pragmatischen Industriebau hin zu viel Holz und Tageslicht mit modernen Flächeneinteilung: Gleich nach dem Eintritt in den Markt erwartet die Kunden ein 360-Grad-Blick und somit eine übersichtliche Orientierung mit einem neuen Bistrokonzept als Mittelpunkt. Mit der Realisierung des Null-Energie-Status des Marktes ist uns ein weiterer innovativer und vor allem nachhaltiger Schritt in die Zukunft gelungen.“

Autor/in:
Alexander Grübling
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